10. Januar 2018, 13:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Baufinanzierung: Wenig Nachfrage nach Forward-Finanzierungen

Die Rahmenbedingungen für die Immobilienfinanzierung sind derzeit überaus stabil. Dem Finanzdienstleister Dr. Klein zufolge leidet unter diesen Bedingungen jedoch die Beliebtheit sogenannter Forward-Darlehen.

Baufinanzierung: Wenig Nachfrage nach Forward-Finanzierungen

Mit einer signifikanten Änderung der Finanzierungsbedingungen ist mittelfristig nicht zu rechnen.

Die von Dr. Klein  ausgewerteten Finanzierungsdaten für Dezember 2017 zeigen eine auffällige Kontinuität der Monatsrate, die zum dritten Mal in Folge 456 Euro beträgt, nachdem sie im Oktober von 465 Euro gesunken war.

Dieser Mittelwert sei für Immobiliendarlehen in Höhe von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung, 80 Prozent Beleihungsauslauf und zehnjähriger Sollzinsbindung errechnet worden.

Forward-Finanzierung im Sinkflug

Nur noch etwa zehn Prozent aller Baukredite entfallen laut Dr. Klein auf Forward-Darlehen, mit denen sich Kreditnehmer die aktuellen Zinsen für längere Zeit im Voraus sichern, und so das Zinsänderungsrisiko verringern können.

Ende des Jahres 2016 habe ihr Anteil noch etwa 15,9 Prozent betragen, Anfang 2017 sogar 19,8 Prozent. Im Gegensatz zu dieser Entwicklung haben klassische Annuitätendarlehen an Beliebtheit dazugewonnen. Mit einem aktuellen Rekordwert von 80 Prozent habe sich ihr Anteil seit Februar um etwa 10 Prozentpunkte vergrößert.

Der Prozentsatz anderer Darlehensarten, beispielsweise solcher mit variablen Zinssätzen, sei dagegen eher gering. Jedoch legen Kredite der KfW Förderbank mit 5,14 wieder leicht zu, nachdem ihr Volumen in den letzten Monaten stark abgenommen habe.

Seite zwei: Immer mehr Eigenkapital

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Weniger Storno bei Run-off-Gesellschaften?

Der Run-off in der Lebensversicherung sorgt für rege Diskussionen im Markt. Auch weil Verbraucherschützer wie der Bund der Versicherten harsche Kritik an Run-off-Unternehmen wie der Proxalto Lebensversicherung üben. Nun hat die Kölner Rating-Agentur Assekurata die Stornoraten der Run-off-Gesellschaften genauer untersucht. Und die sind unter Marktdurchschnitt.

mehr ...

Immobilien

Hypothekenzinsen: Sorgt die EZB für geldpolitische Überraschungen?

Vor den ersten Zinssitzungen von EZB und Fed im neuen Jahr herrscht bei den Notenbanken und den Zinsmarktexperten noch Ruhe. Die Baufinanzierungszinsen bewegten sich nach der Erholung vom Allzeittief zuletzt hauptsächlich seitwärts. Bewegung könnte die EZB verursachen.

mehr ...

Investmentfonds

Warum Gold und Kupfer gute Chancen bieten

Währungsschwankungen sind unbeliebt. Aber mit Gold gelingt eine Absicherung dagegen. Das hat beispielsweise Indien bereits erkannt. Funktioniert das auch für Privatanleger?

mehr ...

Berater

PMA auf Wachstumskurs

Der Münsteraner Finanz- und Versicherungsmakler PMA hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Umsatzplus von 13,9 Prozent abgeschlossen. Das entspricht einem Netto-Gesamtumsatz von 30,7 Millionen Euro. Dabei stiegen nach Angaben des Unternehmens insbesondere die Erlöse aus dem Lebensversicherungsgeschäft um 24,7 Prozent auf 13,4 Millionen Euro.

mehr ...

Sachwertanlagen

Habona erreicht Vollinvestition des Einzelhandelsfonds 06

Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen Einzelhandelsfonds 06 zum Jahresende 2019 sechs weitere Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 44 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von circa 19.500 Quadratmetern erworben.

 

mehr ...

Recht

Strafzinsen: “Hohe rechtliche Risiken für Banken”

Auf Erspartes kaum Zinsen mehr zu bekommen, ist für viele Bankkunden ohnehin schon ein Ärgernis. Immer mehr Institute greifen aber sogar zu Negativzinsen – und bitten die Sparer damit zur Kasse. Das Finanzministerium beobachtet die Entwicklung kritisch.

mehr ...