Anzeige
2. Januar 2018, 15:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Büroimmobilien: Deutsche Top-Standorte brechen Rekorde

Der Markt für Bürovermietung in den Top-Sieben-Städten Deutschlands hat das Jahr 2017 mit einem neuen Rekordergebnis abgeschlossen. Für 2018 rechnet das Dienstleister-Netzwerk German Property Partners (GPP) jedoch mit einem geringeren Ergebnis.

Büroimmobilien: Deutsche Top-Standorte brechen Rekorde

Durch knappes Angebot und hohe Nachfrage steigen in fast allen Top-Standorten die Büromieten.

Der Büroflächenumsatz in den deutschen Top-Sieben-Standorten lag laut GPP zum Jahresende bei 4,1 Millionen Quadratmetern und damit über dem Vorjahresergebnis von 3,9 Millionen Quadratmetern. Gegenüber 2016 sei der Wert um vier Prozent gestiegen.

Mit Ausnahme von Köln und Stuttgart habe sich der Büroflächenumsatz nochmals an allen Standorten deutlich erhöht. Für 2018 sei jedoch trotz weiterhin hoher Nachfrage mit einem geringeren Ergebnis zu rechnen.

Grund für diese Prognose sei das anhaltend knappe Angebot, da die Leerstandsquote zum vierten Quartal nochmals an allen Standorten zurückging, wobei München, Berlin und Stuttgart sogar vor der Vollvermietung stehen.

Boom setzt sich fort

“Aufgrund der geringen Leerstandsquoten standen vielerorts nicht genug Bestandsflächen zur Verfügung. Dieser Nachfrageüberhang konnte jedoch durch Anmietungen in Neubau-Projektentwicklungen sowie Refurbishments kompensiert werden”, kommentiert Guido Nabben, Sprecher von GPP.

“Angesichts der stabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird sich der Boom an den deutschen Bürovermietungsmärkten auch 2018 fortsetzen“

Auf der Nachfrageseite besonders aktiv seien Anbieter von Co-Working-Flächen und Business-Centern gewesen. Insgesamt habe sich die von ihnen angemietete Fläche im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifacht und machte mit 214.000 Quadratmetern rund fünf Prozent des Gesamtflächenumsatzes aus.

Derartige Co-Working-Flächen und Business-Center bieten Unternehmen laut GPP die Möglichkeit kurzfristig Flächenengpässe zu überwinden. Dies spiele besonders in Berlin eine Rolle, wo die Mieten durch extrem hohe Nachfrage und knappes Angebot im Vergleich am stärksten angestiegen seien.

Berlin knapp vor München

Mit einem Flächenumsatz von 880.000 Quadratmetern habe sich der Büromarkt in Berlin besonders dynamisch entwickelt und noch vor München den ersten Platz erreicht. Dies sei das dritte Rekordergebnis in Folge und ein Anstieg von sieben Prozent im Vorjahresvergleich.

Viele Großanmietungen, jedoch auch Eigennutzer, deren Anteil von 3,1 Prozent im Jahr 2016 auf jetzt zwölf Prozent zulegte, trieben den Flächenumsatz GPP zufolge in die Höhe. Auch die Nachfrage aus dem Ausland sei hoch geblieben.

Insgesamt 878.000 Quadratmeter Flächenumsatz haben München im Jahr 2017 nur für Rang zwei gereicht. Trotzdem mache dies einen Anstieg von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus, wovon allein 275.000 Quadratmeter auf das vierte Quartal entfielen.

Vor allem im Stadtgebiet habe sich das Angebot verknappt, jedoch habe auch das Umland vermehrt mit dieser Problematik zu kämpfen.

Seite zwei: Rekorde in Frankfurt und Hamburg

Weiter lesen: 1 2 3

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

BPK 2017: HanseMerkur legt deutlich zu

Die HanseMerkur Versicherungsgruppe hat auf ihrer diesjährigen Bilanzpressekonferenz die Unternehmenszahlen präsentiert. Vorstandsvorsitzender Eberhard Sautter zeigt sich angesichts eines schwierigen Jahres 2017 hochzufrieden mit den Ergebnissen.

mehr ...

Immobilien

Stärkster Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit Mitte 2017

Die unstete Preisentwicklung der letzten Monate bei Wohnimmobilien setzte sich auch im März fort: Ausgerechnet die Preise für Neubauhäuser, die in den letzten zwölf Monaten immer angestiegen waren, gingen im März 2018 im Vergleich zum Vormonat um 0,22 Prozent zurück. Derweil stiegen die Preise für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen mit jeweils über einem Prozent vergleichsweise deutlich.

mehr ...

Investmentfonds

Draghi lässt sich von gestiegenen Rohstoffpreisen nicht beeindrucken

Der zunehmende Inflationsdruck führt dazu, dass einige Marktteilnehmer befürchten, die Europäische Zentralbank könnte den Leitzins schneller als bisher erwartet anheben. Doch es gibt Gründe, die dafür sprechen, dass die Geldpolitik zunächst expansiv bleibt.  Gastbeitrag von Carsten Mumm, Donner & Reuschel 

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...