Anzeige
3. April 2018, 14:18
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gewerbeimmobilien: Büromarkt startet gut ins Jahr

Auch im Jahr 2018 bleibt der deutsche Markt für Bürovermietung dynamisch. Aktuellen Berechnungen des Dienstleister-Netzwerks German Property Partners (GPP) zufolge erreichte der Leerstand in den Top-Standorten ein neues Rekordtief.

Gewerbeimmobilien: Büromarkt startet gut ins Jahr

Frankfurt am Main: Der zunehmende Mangel an verfügbaren Büroflächen macht sich in den Top-Städten bemerkbar.

Im ersten Quartal 2018 seien an den deutschen Top-Sieben-Standorten insgesamt 850.200 Quadratmeter Bürofläche umgesetzt worden, was einen leichten Rückgang um acht Prozent im Vergleich zum sehr starken Vorjahresquartal bedeute.

“Dass im ersten Quartal 2018 etwas weniger Bürofläche umgesetzt wurde, lag mit Sicherheit nicht an mangelnder Nachfrage”, kommentiert GPP-Sprecher Guido Nabben. So sei der Leerstand weiter gesunken und habe ein neues Rekordtief von 3,9 Prozent erreicht.

“Doch trotz des immer knapper werdenden Angebots und steigender Mieten konnten Frankfurt, Stuttgart, Berlin und Köln sogar ein besseres Ergebnis als zum selben Zeitpunkt des Vorjahres erzielen”, so Nabben weiter.

Größter Zuwachs in Frankfurt

Die hessische Finanzmetropole konnte sich laut GPP den größten Zuwachs unter den Top-Sieben im ersten Quartal 2018 sichern. Im Vorjahresvergleich sei der Büroflächenumsatz um 23 Prozent auf 154.400 Quadratmeter gestiegen.

Mit 40 Prozent sei der Anteil kleinerer Abschlüsse unter 1.000 Quadratmeter dabei erheblich gewesen. Der Anteil des mittleren Flächensegments habe zwar leicht unter dem Vorjahresniveau gelegen, bleibe jedoch hoch.

Der zweitstärkste Zuwachs im ersten Quartal sei in Stuttgart verzeichnet worden: um 22 Prozent auf 91.000 Quadratmeter. Ausschlaggebend seien dafür zwei große Eigennutzer-Deals gewesen, die zusammen rund zwei Drittel des Gesamtumsatzes ausmachten.

So habe die Robert Bosch GmbH mit dem Bau von mehreren Bürogebäuden mit insgesamt etwa 50.000 Quadratmetern Fläche in Stuttgart-Feuerbach begonnen, während das Land Baden-Württemberg eine Büroimmobilie mit rund 10.800 Quadratmetern Bürofläche gekauft habe.

Starker Auftakt in Berlin

Trotz limitierten Flächenangebots habe die Bundeshauptstadt Berlin mit 185.000 Quadratmetern umgesetzter Fläche um acht Prozent im Vorjahresvergleich zulegen können. Einen wesentlichen Anteil daran machten sieben Abschlüsse im Segment über 5.000 Quadratmeter aus.

Auch in Köln standen die Zeichen GPP zufolge auf Wachstum. Mit einem Büroflächenumsatz von 55.000 Quadratmetern erreichte die Stadt einen Anstieg von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der größte Abschluss sei dabei die Anmietung von 6.000 Quadratmetern Bürofläche durch die Duales System Holding gewesen.

Der dramatische Flächenmangel habe in der bayerischen Landeshauptstadt München zu einem Rückgang von 19 Prozent im Vorjahresvergleich geführt, weshalb nur noch rund 191.500 Quadratmeter Bürofläche umgesetzt worden seien.

Seite zwei: Knappe Flächen auch in Hamburg

Weiter lesen: 1 2 3

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Länger leben – länger investieren

Wir leben immer länger. An diese wiederkehrende gute Nachricht haben wir uns inzwischen gewöhnt. Zuletzt konnte das statistische Bundesamt vermelden, dass durchschnittlich weitere zwei Monate dazu gekommen sind. Und noch erfreulicher: Die Zeit, die wir im Alter dazugewinnen, verbringen wir bei immer besserer Gesundheit.

Die Wald-Kolumne

mehr ...

Immobilien

Stimmung der deutschen Immobilienfinanzierer fällt auf Fünfjahrestief

Die Stimmung unter den deutschen Immobilienfinanzierern sinkt nach den Ergebnissen des BF.Quartalsbarometers deutlich. Dies liege zu einem Großteil an rückläufigem Neugeschäft und steigenden Refinanzierungskosten. Einen Anstieg verzeichneten dagegen alternative Finanzierungsformen.

mehr ...

Investmentfonds

Die Kosten des Betrugs

US-Präsident Donald Trump will weniger Regulierung, aber dafür drastischere Strafen für Betrüger. Wie so oft waren seine Twitter-Follower die ersten, die davon erfahren haben. Die Folgen dieses Vorhabens bekommt unter anderem Warren Buffett zu spüren.

mehr ...

Berater

Die Zukunft der Provisionen unter MiFID II

Eigentlich ist die Richtlinie längst in deutsches Recht umgesetzt worden und von den Betroffenen zu beachten. Die Umsetzung erfolgte durch das 2. Finanzmarktnovellierungsgesetz, das seit dem 03.01.2018 gilt. Nun könnte die Schlussfolgerung naheliegen, dass deshalb seit Anfang des Jahres die wesentlichen offenen Fragen beantwortet und die teils über Jahre andauernden Diskussionen, gerade auch zur Provisionsthematik, ein Ende gefunden haben. Gerade hinsichtlich der 34f-Vermittler kann hiervon allerdings keine Rede sein. Ein Gastbeitrag von Florian Kelm, Rechtsanwaltskanzlei Zacher & Partner

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R-Insolvenzen: Fragen an die Bundesregierung

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine kleine Anfrage zu Container- und Schiffsfinanzierungen an die Bundesregierung gestellt. Ein Teil der Fragen entfällt auf die Causa P&R.

mehr ...

Recht

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...