Immobilienkauf: Diese Faktoren beeinflussen den Wert

Ein Neubau, der gerade fertiggestellt wurde, hat einen höheren Wert als ein sanierungsbedürftiges, 40 Jahre altes Objekt. So weit, so klar. Aber worauf muss ich als Käufer konkret achten?

„Zum Beispiel darauf, ob es neue Leitungen gibt, ob das Dach frisch gedeckt wurde, aus welchem Jahr die Fenster oder die Heizung stammen“, führt Meister aus. „Wer im ganzen Haus elektrische Leitungen verlegen muss, kann schnell mehr als 10.000 Euro investieren. Ganz klar, dass sich das im Kaufpreis niederschlagen muss.“

Schwarz auf weiß: der Marktwert

Der Markt- oder Verkehrswert eines Hauses oder einer Wohnung ist der Preis, der sich aktuell realistisch erzielen ließe. Er ist demnach auch Angebot und Nachfrage ausgesetzt.

„Derzeit finden Käufer in den meisten Regionen Deutschlands einen Nachfragemarkt vor. Das heißt, es gibt weniger Immobilien als gebraucht werden. Das liegt unter anderem an den niedrigen Zinsen“, fährt Oliver Meister fort.

„Damit geht einher, dass Baudarlehen günstig und Anlagealternativen zu Immobilien rar und unattraktiv sind. Insofern beobachten wir seit mehreren Jahren, dass die Preise – gerade in Metropolregionen – immer weiter steigen. Trotzdem rate ich meinen Kunden, nichts zu überstürzen. Wichtig ist zunächst, die richtige Immobilie zum richtigen Preis zu finden.“

Seite drei: Schätzung durch Gutachter

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