4. April 2018, 10:56
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Wohneigentum: Häuser im Frühjahr gründlich durchchecken

Stürme, Schneemassen, beißende Kälte – die Wintermonate haben es auch für den Immobilienbesitz in sich. Daher sollten Hausbesitzer ihr Eigentum im Frühjahr genau inspizieren und mögliche Schäden umgehend beheben lassen, schreibt der Sanierungsfachbetrieb Isotec.

Wohneigentum: Häuser im Frühjahr gründlich durchchecken

Gerade Dach und Fassade der eigenen Immobilien sollten im Frühjahr auf Wind- und Wetterschäden untersucht werden.

Besonders die Dächer von Häusern können durch die winterliche Witterung und Stürme beschädigt werden. Nach starken Stürmen – wie “Friederike” im Januar 2018 – seien beispielsweise häufig Ziegel verrutscht oder sogar zerbrochen.

Auch die Einfassungsbleche rund um Schornsteine seien in diesem Fall oft beschädigt. Derartige Schäden machen es Schnee und Feuchtigkeit laut Isotec möglich, ungehindert in Gebälk und Mauerwerk einzudringen, woraus wiederum morsche Balken, feuchte Wände und Schimmelpilz resultieren können.

Weiterhin müsse die Regenrinne von angesammeltem Herbstlaub befreit werden, damit Regenwasser ungehindert abfließen kann, anstatt durch Überlaufen die Fassade zu durchfeuchten. Diese müsse ohnehin auf mögliche Risse oder Frostabplatzungen inspiziert werden. Dabei solle besonders auf Hausecken, Fenster und Türen geachtet werden.

Innenraum: Fenster und Eckbereiche 

Wurde der Außencheck durchgeführt, sei es ratsam auch das Hausinnere zu untersuchen. “Los geht es drinnen mit den Fensterlaibungen. An diesen Wärmebrücken entsteht oft ein Schimmelpilzbefall, der bei oberflächlichem Hinschauen leicht übersehen wird”, sagt Diplom-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender technischer Leiter von Isotec.

Seinem Rat zufolge sollten auch alle Eckbereiche des Hauses inspiziert werden, wobei sich in besonders verwinkelten oder verdeckten Ecken sogar das Ausleuchten mit einer Taschenlampe empfehle.ß

Da die Außenwände des Hauses im Winter stark auskühlen seien sie besonders Anfällig für die Entstehung von Schimmelpilzen. “Daraus entsteht auch der typische muffige Kellergeruch, der aus einer wenig beachteten Stelle kommen kann, die im Laufe der Zeit durchfeuchtet worden ist”, so Molitor.

Gefahr für Kellerwände durch Salz

Nach den Wintermonaten entdecken laut Isotec viele Hausbewohner weiße “Ausschläge” an den Kellerwänden. Dabei handele es sich um sogenannte “Salzausblühungen”.

Diese entstehen durch Streusalz, das im Winter rund ums Haus gestreut worden sei und durch undichte Sockelabdichtungen der Außenwände einen Weg ins Innere gefunden habe.

So entstehende Salzausblühungen in Keller und Erdgeschoss seien nicht nur unansehnlich, sondern lassen auch Farbe und Putz abplatzen und ruinieren langfristig die Fugen zwischen den Steinen, wodurch die Bausubstanz zerstört werde.

Seite zwei: Schimmelpilz hinter Schränken

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