9. Februar 2018, 11:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohninvestments: B-Städte starten gut ins Jahr

Der aktuelle Marktbericht “Investment Marktet Monthly” des Immobiliendienstleisters Savills hat den deutschen Markt für Investments in Wohnimmobilien untersucht. Dabei stach besonders das steigende Transaktionsvolumen in B-Standorten hervor.

Wohninvestments: B-Städte starten gut ins Jahr

Leipzig: B-Städte wie diese konnten im Januar ein besonders hohes Transaktionsvolumen verzeichnen.

Am deutschen Wohninvestmentmarkt wurden den Experten von Savills zufolge im Januar dieses Jahres insgesamt 416 Millionen Euro umgesetzt.

Dabei steche ganz besonders der starke Anstieg des Transaktionsvolumens in den B-Städten ins Auge. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei dort ein Plus von 149 Prozent zu verzeichnen, während die A-Standorte im selben Vergleich ganze 76 Prozent verloren haben.

Somit wurden im Januar 2018 noch insgesamt 147 Millionen Euro in den A-Städten umgesetzt, während der Wohninvestmentmarkt der B-Städte schon 96 Millionen Euro hergegeben habe.

Preisdifferenz könnte schmelzen

Mit durchschnittlich etwa 450.000 Einwohnern bieten die B-Standorte laut Savills eine ausreichend hohe Liquidität für die meisten Investoren – bei um 44 Prozent niedrigeren Preisen als in den A-Städten.

Wohninvestments: B-Städte starten gut ins Jahr

Quelle: Savills

Gleichzeitig bestehe die Möglichkeit dass die weiter wachsende Nachfrage nach Objekten in B-Städten diese attraktive Preisdifferenz schmelzen lassen könnte. So wurden im Januar insgesamt 489 Objekte in deutschen B-Standorten verkauft, was einen Anstieg von 15 Prozent im Vorjahresvergleich ausmache.

Dabei sei auch festzustellen, dass einzig das Segment der B-Städte im Vergleich zum Januar 2017 eine höhere Zahl gehandelter Objekte vorweisen könne. In allen anderen Segmenten sei diese Zahl in unterschiedlichem Maße zurückgegangen, was ein Minus von 51 Prozent des gesamten Wohninvestmentmarktes ausmache.

Mikro- und Studentenwohnungen immer beliebter

Den Experten zufolge erfasst der Boom um Mikro- und Studentenwohnungen nun auch immer mehr den institutionellen Investmentmarkt.

So seien in den letzten zwölf Monaten Immobilien für über 1,2 Milliarden Euro gehandelt worden – ganze 72 Prozent mehr als in den zwölf Monaten zuvor.

Seien diese Objekte noch vor wenigen Jahren nur für Spezialisten interessant gewesen, entfallen nun etwa neun Prozent des gesamten Transaktionsvolumens auf diese Objekte. Die starke Nachfrage der Investoren werde auch den Bauboom weiter befördern. (bm)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Wohnimmobilien:

Das kosten Immobilien in eng besiedelten Städten

Wohninvestments: Niedrige Renditen in guten Lagen

Wohnungspolitik: IVD Bundesverband begrüßt Koalitionsvertrag

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Berufsunfähigkeit: Starke Zunahme psychischer Krankheiten

Burnout, Depression, Angststörungen – Psychische Erkrankungen sind nach einer neuen Studie der Swiss Life die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit in Deutschland.

mehr ...

Immobilien

Pro-Kopf-Einkommen: Wo der Wohlstand wohnt

Eine Studie belegt ein drastisches Wohlstandsgefälle in Deutschland. Beim verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen liegen Welten zwischen den wohlhabenden Gemeinden und den Armenhäusern der Bundesrepublik.

mehr ...

Investmentfonds

Biotechnologie: “Ungebremste Innovationskraft”

Welches sind die größten Risiken bei einer Investition in Biotechnologie und was sollten Anleger beachten? Darüber hat Cash. mit Dr. Ivo Staijen, CFA gesprochen, Manager des HBM Global Biotechnology Fund.

mehr ...

Berater

Wirecard: Softbank als neuer Partner in Fernost

Der Zahlungsabwickler kann nach Berichten über umstrittene Bilanzierungspraktiken gute Nachrichten verkünden: Der Tech-Konzern Softbank investiert 900 Millionen Euro in Wirecard. Er soll den Dax-Kozern als Partner in Fernost unterstützen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Wealthcap gibt weiteren Publikums-AIF in den Vertrieb

Der Asset Manager Wealthcap aus München bietet Privatanlegern erneut die Beteiligung an einem Dachfonds an, der in verschiedene Assetklassen investiert und auf diese Weise eine entsprechende Risikomischung anstrebt.

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...