9. März 2019, 08:30
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Kauf einer Ferienimmobilie – das ist zu beachten

“Um alle Faktoren abwägen zu können, sollten potenzielle Käufer sich im Vorfeld über die örtlichen Gegebenheiten erkundigen, den Markt analysieren und Preise vergleichen. Vor dem Kauf empfiehlt sich je nach geplanter Nutzung zudem eine gute Beratung, etwa von versierten Maklern und Notaren”, rät Dörner.

Die Finanzierung sollte im Vorfeld daher unbedingt sicher stehen. Ferienimmobilien eignen sich meist nur für Anleger, die über das nötige Kleingeld verfügen, um das Objekt zu großen Teilen aus Eigenmitteln zu finanzieren und die aus wirtschaftlichen Gründen nicht zwingend auf Einnahmen aus Vermietungen angewiesen sind.

Auf ausreichend Rücklagen achten

Wichtig sind außerdem ausreichend große Rücklagen für Kosten wie unvorhersehbare Reparaturen. Nach Aussage von Branchenexperten gehen ohnehin leicht die Hälfte der Mieteinnahmen für Instandhaltung, Finanzierungskosten, Vermietungsservice und Buchungsabwicklung sowie die Pflege von Grundstück und Eigentum drauf. Jeder, der seine Immobilie als Kapitalanlage sieht, sollte sein Investment daher gut durchdenken.

Auch die Entscheidung, ob eine Immobilie im Inland oder Ausland erworben werden soll, zieht Konsequenzen nach sich, da sich die steuerliche Situation und die Rechtslage je nach Standort stark unterscheiden. So ist in vielen südeuropäischen Ländern beispielsweise ein Kaufvertrag bereits ohne notarielle Beurkundung bindend.

Zudem ist zu prüfen, ob und inwieweit man als Ausländer überhaupt Immobilien erwerben und vermieten darf. Für den Standort Deutschland sprechen daher neben der räumlichen Nähe vor allem Rechtssicherheit und attraktive Renditeaussichten. Über die Hälfte der bisher veräußerten Ferienimmobilien befindet sich dementsprechend in Deutschland, insbesondere an Nord- und Ostsee und in Bayern.

Seite drei: Nicht nur die gute Lage ist enscheidend

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