19. Februar 2020, 10:40
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Patrizia wirbt 3,2 Milliarden Euro in 2019 ein

Der Immobilieninvestor und Asset Manager Patrizia AG hat im Geschäftsjahr 2019 deutlich mehr Eigenkapital von institutionellen, (semi-) professionellen und privaten Investoren eingeworben als im Vorjahr. Das operative Ergebnis übertraf die Prognose, ging aber gegenüber 2018 etwas zurück.

PATRIZIA HQ in Patrizia wirbt 3,2 Milliarden Euro in 2019 ein

Hauptsitz der Patrizia AG in Augsburg.

Die Patrizia AG hat nach eigener Mitteilung im Geschäftsjahr 2019 rund 3,2 Milliarden Euro Eigenkapital von bestehenden und neuen institutionellen, (semi-)professionellen und privaten Investoren eingeworben. Das entspricht im Jahresvergleich einem Plus von 24,5 Prozent. 54,1 Prozent des gesamten institutionellen Kapitals stammte von internationalen Investoren. 

Das Unternehmen hat ein operative Ergebnis von 134,5 Millionen Euro erzielt und damit die Prognose für 2019 von 120,0 bis 130,0 Millionen Euro übertroffen. Im Geschäftsjahr 2018 hatte das operative Ergebnis 141,4 Millionen Euro betragen. Ein großer Teil davon stammte aus dem strategischen Abverkauf des Eigenbestands (Principle Investments) und Erträgen aus Co-Investments. Bereinigt um diesen Anteil stieg das operative Ergebnis 2019 gegenüber dem Vorjahr um 10,3 Prozent.

Anstieg der Gebühreneinnahmen

Grund für das gute Ergebnis sei organisches Wachstum im gesamten Jahr 2019 mit einem soliden Anstieg der Verwaltungsgebühren um 8,8 Prozent gegenüber 2018 auf 190,9 Millionen Euro und einem deutlichen Wachstum der Transaktionsgebühren um 24,8 Prozent auf 65,3 Millionen Euro.

Die leistungsabhängigen Gebühren blieben mit 91,8 Millionen Euro auf hohem Niveau (minus 0,7 Prozent). Während die Gebühreneinnahmen insgesamt um 8,7 Prozent auf 348,0 Millionen Euro gestiegen sind, erhöhten sich die Kosten lediglich um 8,1 Prozent auf 227,2 Millionen Euro. Der Nettoaufwandsposten enthält Ausgaben für neue Technologien in Höhe von 7,6 Millionen Euro, um die Patrizia Plattform für die Zukunft zu rüsten. Bereinigt stieg der Nettoaufwandsposten lediglich um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

44,5 Milliarden Euro under Management

Die Assets under Management erhöhten sich im Jahresvergleich um 8,4 Prozent auf 44,5 Milliarden Euro. In 2019 hat Patrizia insgesamt Transaktionen über die verschiedenen Immobiliensektoren hinweg in Höhe von insgesamt 9,0 Milliarden Euro unterzeichnet (gesigned), davon Ankäufe im Wert von 5,5 Milliarden Euro und Verkäufe für 3,5 Milliarden Euro. 

Für das Jahr 2020 erwartet Patrizia ein operatives Ergebnis von 120,0 bis 140,0 Millionen Euro. Weitere Einzelheiten zu den Finanzergebnissen 2019 werden mit Veröffentlichung des Geschäftsberichts am 19. März 2020 bekannt gegeben.

Foto: Patrizia

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Versicherer kommen Kunden in der Krise entgegen

Gegen eine Pandemie sind nur sehr wenige Unternehmen versichert. Privatbürger haben zwar ihre Krankenversicherung, aber keinen Schutz gegen Einkommensverluste. In dieser Lage wollen führende Unternehmen der Branche großzügig sein.

mehr ...

Immobilien

DIC Asset senkt wegen Corona-Krise Gewinnprognose – Dividende bleibt

03Die Immobiliengesellschaft Dic Asset rechnet im laufenden Jahr wegen der Auswirkungen der Corona-Krise nicht mehr mit einer Gewinnsteigerung im Vergleich zu 2019. Die branchenübliche Kennziffer FFO (Funds from Operations) werde 2020 zwischen 94 und 96 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen am späten Freitagabend in Frankfurt mit. Bisher hatte DIC Asset mit 104 bis 106 Millionen Euro gerechnet. Im Vorjahr waren hier 95,0 Millionen Euro erzielt worden.

mehr ...

Investmentfonds

Corona-Lockdown: Wie der Exit gelingen kann

Die Corona-Krise trifft alle: Um die Verbreitung des Virus zu bremsen, hat Deutschland sich umfassende Beschränkungen auferlegt. Sie tragen dazu bei, dass viele Menschen und Firmen um ihre ökonomische Zukunft fürchten. Die Politik muss deshalb zweierlei schaffen: Einerseits die Gesundheit der Bürger so weit wie möglich schützen und sie andererseits vor noch größeren volkswirtschaftlichen Schäden bewahren, die letztlich zu gesellschaftlichen werden. In diesem Kontext werden Wege aus dem Lockdown debattiert – das IW hat einen entsprechenden Exit-Plan entwickelt. Ein Beitrag von Professor Dr. Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums, und Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer und Leiter Wissenschaft.

mehr ...

Berater

DIN-Norm 77230: Prüfungen jetzt online möglich

Wegen der Coronakrise bietet das Defino Institut für Finanznorm Prüfungen für die Zertifizierung zum “Spezialisten für die private Finanzanalyse – DIN 77230” ab sofort auch im Online-Verfahren an.

mehr ...

Sachwertanlagen

BVT schließt institutionellen US-Fonds und investiert erneut in Boston

Die BVT Unternehmensgruppe, München, hat über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft Derigo für den von ihr verwalteten geschlossenen Spezialfonds BVT Residential USA 12 die dritte Investition vorgenommen. Ein Nachfolge-Spezialfonds ist geplant.

mehr ...

Recht

Homeoffice: Der richtige Versicherungsschutz für Laptop und Co.   

Um in der Heimarbeit effektiv und produktiv arbeiten zu können, bedarf es der richtigen Grundausstattung. Hier stehen Arbeitgeber in der Pflicht, ihren Mitarbeitern alle notwendigen Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen. Welcher Mitarbeiter benötigt neben Laptop oder PC noch ein Headset oder gar einen Multifunktionsdrucker? Welche Software wird benötigt, um einen reibungslosen Kommunikationsfluss zu schaffen? Ein Überprüfen der bisherigen Arbeitsprozesse schafft hierbei Klarheit über die bereits vorhandenen Grundvoraussetzungen sowie fehlendes Equipment.

mehr ...