11. Februar 2013, 12:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ausgabeaufschlag: Aberdeen AM will weniger Zuflüsse für Aktienfonds

Um das Volumen von zwei Aktienfonds zu begrenzen, will die britische Fondsgesellschaft Aberdeen Asset Management einen Ausgabeaufschlag erheben.

Ausgabeaufschlag

Der Aberdeen Global – Emerging Markets Equity Fund und der Aberdeen Global – Emerging Markets Smaller Companies Fund haben derzeit bereits ein Volumen von 15,5 Milliarden beziehungsweise 2,7 Milliarden US-Dollar erreicht.

Um den Zustrom frischen Geldes zu verlangsamen, will die Gesellschaft für beide Portfolios jeweils einen Ausgabeaufschlag von zwei Prozent erheben.

Anlagephilosophie die Treue halten

“Wenn wir die Mittelzuflüsse nicht stärker kontrollieren, laufen wir Gefahr, dass sich unser Investment-Team angesichts der hohen Liquidität im Lauf der Zeit gezwungen sieht, beim Anlageprozess Abstriche zu machen und Unternehmen ins Portfolio aufzunehmen, die nicht alle Qualitätskriterien voll erfüllen. Das Team will seiner Anlagephilosophie treu bleiben und neue Titel nur aufnehmen, wenn diese gründlich analysiert wurden, den konzernweit geltenden Aktienanlageprozess durchlaufen haben und das Team sich davon hat überzeugen können, dass die Papiere unseren Qualitätsstandards entsprechen. Hiervon abzuweichen wäre nicht im besten Interesse der Fondsanleger”, erklärt John Brett, Head of Distribution (Vertriebsleiter) von Aberdeen Asset Management, die Maßnahme.

Gebremste Mittelzuflüsse in Emerging Markets-Produkte

Zum Hintergrund: Im gegebenen Niedrigzinsumfeld sei bei anhaltend hohem Interesse der institutionellen und privaten Anleger an den Emerging Markets mit weiteren Zuflüssen in diese Assetklasse zu rechnen.

Aberdeen musste daher trotz aller in jüngster Zeit unternommenen Bemühungen, die Mittelzuflüsse in Emerging Markets-Produkte zu bremsen, eine erneute Steigerung im Konzern verzeichnen.

Der zweiprozentige Ausgabeaufschlag wird laut Aberdeen A.M. ab dem 11. März 2013 erhoben und gilt für alle Anlagen in die entsprechenden Anteilsklassen der Fonds mit Ausnahme der Wiederanlage von Erträgen. Der Aufschlag fließe in die jeweiligen Fonds ein und stehe den Anlegern zu. Die jährlichen Verwaltungsgebühren der jeweiligen Fonds würden nicht verändert. (fm)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Alternative zur BU: Die Bayerische lanciert Grundfähigkeiten-Versicherung 



Handwerker, Künstler, Blogger, Schauspieler und Flugpersonal im Fokus: Als Alternative zur BU führt die Bayerische unter dem Namen „ExistenzPlan“ eine neuartige Grundfähigkeitenversicherung ein.

mehr ...

Immobilien

Wohneigentum: Immobilienscout24 analysiert Top-Metropolen

Die Preise für Neubau-Eigentumswohnungen in den Top-Sieben-Metropolen ziehen weiter an. Die “Neubau-Kauf-Maps” von Immobilienscout24 zeigen die Preisentwicklungen für Neubau-Wohneigentum in den Metropolen und ihrer jeweiligen Umgebung.

mehr ...

Investmentfonds

Negativzins- Kredite purzeln: Rekordzahl erreicht

Das Kreditportal Smava war seit 2017 der erste Anbieter Deutschlands, der einen negativen Zinssatz für Ratenkredite anbot, mittlerweile führen sie Negativzins- Kredite mit Zinssätzen mit bis zu minus fünf Prozent an. Doch jetzt weiteten sie diesen erneut um das Doppelte aus. Erstmalig in Deutschland können Kreditnehmer nun einen Jahreszinssatz von minus zehn Prozent einfordern.

mehr ...

Berater

Bafin: Spekulationen auf fallende Wirecard-Kurse verboten

Die Finanzaufsicht Bafin hat neue Spekulationen auf fallende Aktienkurse beim Zahlungsdienstleister Wirecard untersagt. Das teilte die Behörde am Montag in Bonn mit.

mehr ...

Sachwertanlagen

A380-Aus: Hochkonjunktur für Besserwisser

Das Ende der Produktion neuer Flugzeuge des Typs Airbus A380 bedeutet nicht automatisch Verluste für Fonds, die solche Maschinen finanziert haben. Eine schlechte Nachricht ist es trotzdem. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

BGH: Dürfen Feriengäste ins Haus?

In manchen Gegenden lässt sich an Feriengästen gut Geld verdienen – aber darf ich überhaupt an Urlauber vermieten? Unter Wohnungseigentümern in Papenburg im Emsland hat sich darüber ein Streit entzündet, der am Freitag den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe erreicht. 

mehr ...