Euroraum erholt sich weiter, trotz schwacher Weltkonjunktur

In den USA ließ das Wachstum im ersten Quartal nach, insbesondere aufgrund niedrigerer Unternehmensausgaben. Im Ölsektor litten Ausrüstungs- und Strukturinvestitionen unter dem Preisverfall. Aber auch in anderen Sektoren waren die Investitionen schwach und neues Wachstum wird daher an anderer Stelle entstehen müssen.

Trotz der recht straffen Kreditbedingungen erholen sich die Wohnungsbauinvestitionen weiter – und angesichts der niedrigen Zinsen ist nicht damit zu rechnen, dass sich dies ändert. Beunruhigend ist der zu Jahresbeginn recht schwache Konsum, auch wenn er sich bislang auf wenige Bereiche wie Gesundheitsausgaben oder Heizkosten auswirkt.

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„Der Aufschwung in den USA scheint in eine neue Phase eingetreten zu sein. Der in den kommenden Monaten vermutlich schwächere Beschäftigungsanstieg und die steigende Inflation dürften dazu führen, dass jetzt steigende Löhne den Aufschwung tragen“, meint Brender. Doch so lange sich dies nicht bestätigt hat, besteht für die Fed bei der Normalisierung ihrer Geldpolitik weiterhin Grund zur Vorsicht. (tr)

Foto: Shutterstock

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