21. November 2017, 11:04
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Rekord für Fondsabsatz der Dekabank

Die boomende Nachfrage nach Fonds im Zinstief treibt die Absatzzahlen der Dekabank auf Rekordniveau. Von Januar bis September 2017 sammelte das Wertpapierhaus der Sparkassen gut 20,7 Milliarden Euro an frischen Geldern für Fonds und Zertifikate ein – rund 60 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Rekord für Fondsabsatz der Dekabank

Die Dekabank sammelte in den ersten neun Monaten 2017 gut 20,7 Milliarden Euro an frischen Geldern für Fonds und Zertifikate ein.

Damit steuere das Institut für 2017 auf einen Rekordabsatz zu, teilte die Dekabank am Dienstag in Frankfurt mit. Die bisher höchste Nettovertriebsleistung wurde im Jahr 2000 mit rund 22,9 Milliarden Euro erzielt.

Die positive Entwicklung macht den Vorstand auch etwas optimistischer, was die Gewinnzahlen angeht: Beim wirtschaftlichen Ergebnis erwartet die Deka für das Gesamtjahr nun einen Wert “moderat über dem des Jahres 2016”.

Voraussetzung dafür sei allerdings “ein anhaltend positives Marktumfeld”. Im vergangenen Jahr war diese Kernkennzahl der Deka um knapp ein Drittel auf 415,1 Millionen Euro geschrumpft. Im laufenden Jahr standen nach den ersten neun Monaten bereits 412,2 (Vorjahreszeitraum: 349,1) Millionen Euro zu Buche.

Privatanleger setzen zunehmend auf Fonds

“Erfreulich ist, dass wir neben dem kräftigen Retailgeschäft mit Sparkassenkunden auch immer stärker als relevanter Anbieter für institutionelle Investoren wahrgenommen werden”, bilanzierte Vorstandschef Michael Rüdiger.

Der Großteil des kräftigen Wachstums beim Nettovertrieb stammte mit 11,6 Milliarden Euro von Großkunden wie Versicherungen und Pensionskassen – ein Plus von 73 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Wegen extrem niedriger Sparzinsen greifen auch Privatanleger zunehmend zu Fonds. Bei ihnen legte der Deka-Nettoabsatz um 44 Prozent auf 9,1 Milliarden Euro zu. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...