Exotische Fonds: Solarenergie in Japan

Das Angebot der Fondsanbieter ist im zweiten Jahr nach Inkrafttreten des KAGB deutlich vielseitiger geworden. Auch Investitionen in japanische Solaranlagen sind ein Novum am deutschen Kapitalanlagemarkt. Die Rahmendaten machen den japanischen Solarmarkt für Anleger durchaus interessant.

Auch Japan plant eine Umstellung seiner Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energien.

Beim neuen Beteiligungsangebot von HEP Capital stellt weniger das Asset an sich eine Spezialität dar, sondern vielmehr der Standort der Anlageobjekte: Der Solar Japan 1 investiert in vier Solarparks mit einer Höchstleistung von 6000 Kilowatt in der Nähe von Osaka.

„Umbau der Energieversorgung“

„Bisher stützte sich die Energieproduktion in Japan vor allem auf die Atomkraft. Doch nach dem Schock durch die Reaktorkatastrophe in Fukushima hat das Land begonnen, seine Energieversorgung umzubauen“, erläutert Vorstandschef Thorsten Eitle.

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„Der Energieplan Japans sieht einen Anteil der Erneuerbaren Energien an der japanischen Stromerzeugung von mehr 20 Prozent in den nächsten Jahren vor. 85 Prozent aller Investitionen in Erneuerbare Energien sollen bis 2020 in die Fotovoltaik fließen.“

Die Zubaupläne machen laut Eitle wegen der hohen Sonneneinstrahlung in Japan auch Sinn. Diese sei im Durchschnitt um 30 Prozent höher als zum Beispiel in Deutschland. Das japanische System der Einspeisevergütung ähnelt laut Eitle in vielerlei Hinsicht dem deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): „Wesentliche Grundlagen des 2012 in Kraft getretenen Gesetzes sind das Umlageverfahren sowie das Prinzip der vorrangigen Eispeisung des aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen Stroms.“

Seite zwei: Mehr Diversifizierung mit Japanfonds

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