Kommt endlich mehr Dynamik in den Markt?

Die Zahl der Sachwert-Emissionen ist noch immer eingeschränkt. Doch in einem Segment gibt es wieder ein breiteres Angebot: Deutsche Immobilienfonds. Der Löwer-Kommentar

„Nicht nur die Anzahl der Emissionen ist durchaus beachtlich, sondern auch die Vielfalt der Investitionskonzepte.“
„Nicht nur die Anzahl der Emissionen ist durchaus beachtlich, sondern auch die Vielfalt der Investitionskonzepte.“

Einmal mehr hat die Redaktion für das neueste Cash.-Heft, das am Donnerstag (17. August) in den Handel kommt, das Angebot an deutschen Immobilienfonds für Privatanleger gesichtet.

Ergebnis: Immerhin 18 Emissionen von 14 verschiedenen Anbietern befanden sich bei Redaktionsschluss in der Platzierung, davon 15 Alternative Investmentfonds (AIF) und drei Konzepte nach dem Vermögensanlagengesetz.

Vergangene Woche sind noch zwei weitere Fonds dazu gekommen: Der Hahn Pluswertfonds 169 und der erste Immobilienfonds der Dortmunder Dr. Peters Group seit vielen Jahren. Er investiert in ein Hotel in Aachen.

Klassische Konzepte selten

Beide Emissionen verfolgen das klassische Prinzip des geschlossenes Fonds: Sie investieren in ein konkretes Objekt, das von vornherein feststeht und langfristig Mieteinnahmen produzieren soll.

Solche Fonds sind nach wie vor selten. Außer den Offerten von Hahn und Dr. Peters sind derzeit die beiden Patrizia-Fonds „München Leopoldstraße“ und „Mainz Rheinufer“ die einzigen Emissionen im Bereich des heimischen Betongolds, die das Fondsobjekt schon vor dem Platzierungsbeginn erworben haben.

Selbst der Deutschland 39 der Bankentochter WealthCap war im Oktober 2016 formal als Blind Pool gestartet (auch wenn die drei mittlerweile angebundenen Objekte schon avisiert waren). Er gehört aber – ebenso wie die noch nicht vollständig investierten Flex Fonds Select 1 und BVT Ertragswertfonds 6 – zu den klassischen Konzepten.

Seite 2: Blind Pools dominieren

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