24. März 2011, 11:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

bAV: Mittelständler sehen erhöhtes Potenzial

Die nach wie vor am weitesten verbreiteten Formen der bAV sind die Direktversicherung (74,4 Prozent der Unternehmen mit bAV bieten sie an) und die Pensionskasse (64,8 Prozent). Ihre Anteile sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben.

Valentin-127x150 in bAV: Mittelständler sehen erhöhtes Potenzial

Betram Valentin

Doch die anderen Varianten haben deutlich zugelegt: Mit einem Anteil von 18,6 Prozent hat besonders die Unterstützungskasse an Bedeutung gewonnen (2010: 5,5 Prozent). Auch die Direktzusage mit 10,1 Prozent (2010: 2,5 Prozent) und der Pensionsfonds mit sieben Prozent (2010: vier Prozent) haben ihren Anteil am bAV-Mix ausgebaut.

„Dass die Unternehmen inzwischen vermehrt auch andere Varianten anbieten, ist ein deutliches Indiz dafür, dass sich die bAV im Mittelstand weiter etabliert hat“, sagt Standard-Life-Geschäftsführer Bertram Valentin.

Die Transparenz der angebotenen Lösungen ist mit 80,9 Prozent – gleichauf mit der Sicherheit bei Insolvenz – das wichtigste Merkmal bei der Auswahl eines bAV-Produktes. Es folgen lebenslange Rentenzahlungen (75,4 Prozent) sowie die Flexibilität der Produkte (68,9 Prozent).

Passend dazu die entscheidenden Kriterien bei der Anbieterauswahl: Mit 86,4 Prozent sind verständliche Vertragsbedingungen der wichtigste Punkt vor der Seriosität (86 Prozent), der kompetenten Beratung (85 Prozent) und dem guten Kundenservice (81 Prozent).

Seite 3: Wie verteilt sich der bAV-Vertriebskuchen?

Weiter lesen: 1 2 3

1 Kommentar

  1. […] stärker auf die betriebliche Altersversorgung (bAV). Eine Umfrage hat ergeben, dass gut […] Cash.Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen Share and […]

    Pingback von bAV: Mittelständler sehen erhöhtes Potenzial | Mein besster Geldtipp — 24. März 2011 @ 12:03

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nach Bundestag stimmt auch Bundesrat für die Grundrente

Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat der Grundrente zugestimmt, durch die kleine Renten von rund 1,3 Millionen Menschen aufgebessert werden sollen.

mehr ...

Immobilien

Trotz Corona ins Eigenheim: Was Immobilieninteressenten jetzt beachten sollten

Das eigene Zuhause ist wichtiger denn je: Selten zuvor waren die Menschen so viel zuhause wie jetzt in der Corona-Krise. Die eigenen vier Wände sind für viele zum Schutzraum geworden. Hier verbringen sie Zeit mit der Familie, arbeiten im Home-Office oder bringen ihren Kindern Mathe und Deutsch bei. „Die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen des Alltags hat in vielen Menschen den Wunsch nach Wohneigentum gestärkt“, sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien NordWest.

mehr ...

Investmentfonds

Ermittlungen gegen Wirecard-Manager auch wegen Untreueverdachts

Im Skandal um fehlende Milliarden beim Dax-Konzern Wirecard ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” nun auch wegen Untreueverdachts gegen den Ex-Vorstandschef und weitere Manager.

mehr ...

Berater

Soli-Umfrage: Mehrheit der Deutschen erwägt Soli-Ersparnis in Altersvorsorge zu investieren

Willkommener Geldsegen für eine finanziell selbstbestimmte Zukunft: Die Deutschen begrüßen die „Soli-Abschaffung“ und erwägen die Ersparnis für die eigene Altersvorsorge einzusetzen. Das geht aus einer von Swiss Life Select in Auftrag gegebenen repräsentativen YouGov-Studie mit 2.048 Personen hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

Wirecard-Skandal – Wirtschaftsprüfer im Auge des Sturms

Der Bilanzskandal um den mittlerweile insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard hat Anleger Milliarden gekostet. Mittlerweile steht auch der zuständige Wirtschaftsprüfer EY im Fokus. Der Prozessfinanzierer Foris AG arbeitet mit führenden Bank- und Kapitalrechtskanzleien an gemeinsamen Lösungen.

mehr ...