Studie: Deutsche sind zuversichtlich

Die Mehrheit der Bundesbürger hat positive Erwartungen an die Zukunft, so eine Forsa-Studie im Auftrag des Direktversicherers Cosmos Direkt. Zudem glauben die meisten Deutschen, mit ihrer derzeitigen finanziellen Vorsorge im Alter ihren Lebensstandard halten zu können.

Die große Mehrheit der Deutschen blickt der Umfrage zufolge optimistisch in die Zukunft.

74 Prozent der Befragten blicken der Studie zufolge optimistisch in die Zukunft. 55 Prozent der Bundesbürger seien sich zudem sicher, dass ihre finanzielle Vorsorge ausreichen wird, um ihren derzeitigen Lebensstandard auch im Ruhestand fortzusetzen. Insbesondere die Einwohner Bayerns sind demnach sehr optimistisch.

Bayern besonders optimistisch

Mehr als drei Viertel der Bayern (79 Prozent) blicken laut der Studie optimistisch in die Zukunft. Damit liegen sie demnach fünf Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt und sind im deutschlandweiten Vergleich am zuversichtlichsten. Die Einwohner Baden-Württembergs sind mit 75 Prozent fast ebenso optimistisch. Jeweils 17 Prozent der Befragten aus beiden Bundesländern gaben am häufigsten an „sehr optimistisch“ im Hinblick auf die Zukunft zu sein.

Am wenigsten optimistisch sind der Studie zufolge die Sachsen: Lediglich 62 Prozent der Bewohner dieses Bundeslands haben optimistische Zukunftserwartungen. Das ist demnach bundesweit der niedrigste Wert. Auch die Berlin und Brandenburg liegen mit 69 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Mit einem Optimistenanteil von 78 Prozent liegen die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen nur knapp hinter Bayern.

Optimistisch auch in bei der Altersvorsorge

Jeweils 74 Prozent der Einwohner Nordrhein-Westfalens, Hamburgs, Bremens und Schleswig-Holsteins geben an, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Ebenso optimistisch sind die Niedersachen (75 Prozent). Im Saarland und in Rheinland-Pfalz leben der Umfrage zufolge jedoch mehr Pessimisten. Zwar sind hier 72 Prozent der Befragten optimistisch, 28 Prozent blicken demnach  jedoch mit Sorge in die Zukunft. Sieben Prozent geben sogar an „große Sorgen“ zu haben. Das ist nach Sachsen (acht Prozent) der höchste Wert bundesweit.

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Im Hinblick auf die eigene Altersvorsorge sind laut der Umfrage vor allem die Niedersachsen optimistisch. Hier gehen 67 Prozent davon aus, dass ihre gesamten Ersparnisse ausreichen, um auch im Alter den Lebensstandard halten zu können. Das sind zwölf Prozentpunkte mehr als der Bundesdurchschnitt. In Sachsen sind indes lediglich 43 Prozent der Einwohner davon  überzeugt, dass ihre Vorsorgeanstrengungen ausreichen werden.

Für die Studie „Arbeit, Familie, Rente – Was den Deutschen Sicherheit gibt“ hat das Marktforschungsinstitut Forsa im Untersuchungszeitraum vom 7. bis 30. Mai 2014 2001 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt. (jb)

Foto: Shutterstock

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