23. November 2015, 15:00
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Es muss nicht immer eine App sein

Wer als Makler in Zeiten von fortschreitender Digitalisierung und zunehmender Regulierung am Markt bestehen will, muss nicht zwangsläufig auf eine App setzen, meint Dennie Liemen. Warum Berater dennoch nicht auf moderne Kommunikationswege verzichten sollten, erklärt er in seinem Gastbeitrag.

Gastbeitrag von Dennie Liemen, Beratungswerk24 AG

Versicherungsmakler: Es muss nicht immer eine App sein

Dennie Liemen: “Früher hatten Makler das Glück, in ihrem Bezirk der Einzige ihrer Art zu sein. Dies hat sich in Zeiten von Google und Co. spürbar geändert.”

In dem kürzlich erschienenen Kommentar “Der Versicherungsmakler ohne App: Ja geht denn das?” nennt Peter Przybilla die wahrscheinlich wichtigste Priorität des Maklers: der persönliche Kontakt zum Kunden. Dafür wird nicht zwangsläufig eine App benötigt.

Ein zeitgemäßes Auftreten reicht da oftmals schon aus. Solange Makler sich nicht vor dem technischen Fortschritt der verstärkten Digitalisierung verschließen und folgende drei Maßnahmen im Hinterkopf behalten, steht der persönlichen Kontaktaufnahme zum Kunden kaum noch etwas im Weg.

Bessere Auffindbarkeit im Netz

Früher hatten Makler das Glück, in ihrem Bezirk der Einzige ihrer Art zu sein. Dies hat sich in Zeiten von Google und Co. spürbar geändert. Daher wird es immer wichtiger, einen der vorderen Plätze in den Suchergebnissen zu belegen. Um dem Ganzen etwas auf die Sprünge zu helfen, sollten sich Makler “Local SEO” auf ihre To Do-Listen schreiben.

Denn die Suchergebnisse sehen nicht für jeden Nutzer gleich aus. Sie unterscheiden sich unter anderem auch anhand des jeweiligen Nutzerstandortes. Sucht zum Beispiel ein Kunde aus Delmenhorst auf Google nach einem Versicherungsmakler, erscheinen, neben bezahlten Anzeigen, vorrangig Suchergebnisse mit einem Bezug zu seinem Standort.

Somit kann durch eine Spezialisierung, wie auf Gewerbeversicherungen beispielsweise und die Konzentration auf ein bestimmtes Gebiet, ein guter Ausgangspunkt für ein besseres Ranking geschaffen werden. Bereits 80 Prozent der Kunden suchen laut einer Studie des Suchmaschinenriesens nach lokalen Dienstleistern. Dafür greifen Nutzer vermehrt auf mobile Endgeräte zurück. Daher sollten Makler, die aktuell mit dem Gedanken spielen, die eigene Webseite überarbeiten zu lassen, darauf achten, dass die neue Seite auf diesen Endgeräten funktioniert. Sonst vergrault man den Kunden, schon bevor der erste persönliche Kontakt zustande kommt.

Seite zwei: Online-Präsenz durch eigenen Expertise stärken

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1 Kommentar

  1. Eine App zur Kontaktaufnahme mit Kunden oder Ansprache wird sicherlich keinen übermäßigen Anteil in der Versicherungsmakler-Kunden-Kommunikation einnehmen. Gehört aber zum “Zeitgeist” ebenso wie weitere Social Media Kommunikationskanäle. Daher werden wir mit einer App für unsere Kunden an den Start gehen.

    Kommentar von Andre Perko — 24. November 2015 @ 09:22

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