Makler scheuen Honorarberatung

Der Großteil der deutschen Makler hat bisher noch keine Honorarberatung durchgeführt, so eine aktuelle Umfrage. Nach Ansicht der Befragten eignet sich die Vergütungsform derzeit besonders bei Firmenkunden und Besserverdienenden.

Jürgen Riemer, Maklermanagement.ag: „Ein Makler sollte immer entscheiden können, welche Vergütungsform für welchen Kundentyp und welches Vorsorgethema am sinnvollsten ist.“

76 Prozent der befragten Makler geben an, bisher noch keine Honorarberatung durchgeführt zu haben. Das ist ein Ergebnis der Online-Maklerbefragung „Vermittler-Puls 2015“ des Kölner Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Hamburger Vertriebsservice-Gesellschaft Maklermanagement.ag.

Honorarberatung in der bAV sinnvoll 

Allerdings räumt knapp jeder vierte Makler ein, in den vergangenen zwölf Monaten eine Honorarberatung durchgeführt zu haben. Zudem praktiziert der Studie zufolge fast jeder fünfte Makler Honorarberatung in ein bis 20 Prozent seiner Beratungen. Lediglich zwei Prozent der befragten Vermittler haben demnach bei mehr als jeder zweiten Beratung ein Honorar. Keiner der Befragten gab an, nur noch auf Honorarbasis zu beraten.

Die befragten Makler sind der Honorarberatung jedoch nicht völlig abgeneigt: Der Studie zufolge glauben sie, dass sich die Vergütungsform für bestimmte Kunden und Produkte eignet. 43 Prozent der Makler sind demnach der Ansicht, dass die Honorarberatung besonders sinnvoll in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) ist. 27 Prozent meinen, dass sich die Vergütungsform bei der Beratung zu staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukten für Selbstständige anbietet.

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Rund ein Fünftel (22 Prozent) meinen die Honorarberatung sei zudem bei biometrischen Produkten sinnvoll. 38 Prozent der Befragten geben allerdings an, keine Vorstellung davon zu haben, in welcher Produktkategorie eine Honorarberatung sich anbiete.

Seite zwei: Keine Honorarberatung für Privatkunden

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