Silicon Valley und die „German Angst“

„Wie das Silicon Valley unsere Zukunft steuert“, titelte der Spiegel gerade. Und in der Tat – man muss kein Zukunftsforscher sein, um zu erkennen, welchen Einfluss disruptive Technologien aus dem mächtigsten Tal der Welt schon bald auf unseren Alltag haben werden.

„Wir verstecken uns hinter unserer „German Angst“, während uns die Menschen in Kalifornien und anderswo mit disruptiven Technologien die Butter vom Brot nehmen“.

Der Grund dafür ist ganz einfach: Wenn in Kalifornien einer eine Idee hat, setzt er sie ohne Zögern und Zaudern um.

Binnen kürzester Zeit hat er das nötige Wagniskapital in der Tasche. Was machbar ist, wird auch gemacht.

Versicherungen per App

Wir alle profitieren bereits heute davon, denn nie haben wir schneller und einfacher miteinander kommuniziert. Nie haben wir so unkomplizierten und direkten Zugang zu Informationen gehabt.

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Ob wir ein Taxi bestellen wollen oder eine Pizza – es ist immer nur einen Klick aufs Smartphone entfernt. Auch Versicherungen können mittlerweile schnell und problemlos per App abgeschlossen werden.

Und in wenigen Jahren wird webbasierte Software unseren gesamten Alltag bestimmen: Mit Industrie 4.0 sind Autos und Privathaushalte komplett aus der Cloud steuerbar. Doch die hier zugrundeliegende Denke hat längst noch nicht überall Einzug gehalten.

Facebook-Verdruss

Szenenwechsel: Ich war vor Kurzem auf einer Messe und kam mit der Geschäftsführerin eines mittelständischen Unternehmens ins Gespräch.

„An Facebook kommen wir wohl irgendwann auch nicht mehr vorbei. Leider. Denn ich finde dieses ganze Zeug ja furchtbar“, klagte sie. Fast hätte ich ein wenig Mitleid bekommen. Dann habe ich mich gefragt, ob das ihr Ernst sein kann.

Seite zwei: „German Angst“ statt Gründergeist

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