13. Dezember 2017, 14:31
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Berufsunfähigkeit: Drei Tipps um Beiträge zu sparen

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zählt zu den wichtigsten Versicherungen zur Absicherung der eigenen Arbeitskraft. Die Versicherungsgruppe Universa erklärt, wie der Beitragsaufwand für die BU so gering wie möglich gehalten werden kann.

Berufsunfähigkeit: Drei Tipps um Beiträge zu sparen

Umso früher die BU abgeschlossen wird, desto günstiger können die Beiträge ausfallen.

Um die Sparpotenziale der verschiedenen Tipps zu veranschaulichen, macht sich die Universa das Beispiel eines 35-jährigen Maschinenbauingenieurs zu Nutze.

Dieser möchte dem Beispiel zufolge eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer monatilichen Rente von 1.500 bis zum 67. Lebensjahr abschließen. Bei Universa würde ein derartiger Schutz monatlich 85,85 Euro kosten, im Jahr also 1.030,20 Euro.

1. Jährliche Zahlungsweise

Werden die Beiträge nicht monatlich, sondern jährlich gezahlt, so reduziert sich Universa zufolge der Aufwand vom ursprünglichen Jahresbeitrag auf nur noch 985,19 Euro.

Dies mache eine Ersparnis von 45 Euro jährlich, und auf die gesamte Laufzeit der BU hochgerechnet rund 1.440 Euro aus.

2. Eigenbeteiligung 

Auch durch eine finanzielle Beteiligung an der Risikoabsicherung sei es möglich Beiträge zu sparen. Reiche beispielsweise eine BU-Laufzeit bis zum 65. Lebensjahr aus, so reduziere sich der Jahresbeitrag dadurch auf 813,83 Euro.

Alternativ ist es laut Universa auch möglich die Laufzeit bis zum 67. Lebensjahr unverändert zu lassen und stattdessen eine Karenzzeit als Eigenbeteiligung zu wählen.

Werde die BU-Rente nicht sofort, sondern erst nach 24 Monaten gezahlt, reduziere sich der Jahresbeitrag um mehr als ein Viertel (28,2 Prozent) auf nur 739,62 Euro. Allerdings müsse darauf geachtet werden, dass die monatliche BU-Rente in der Karenzzeit aus Rücklagen finanziert werden kann.

3. Frühzeitiger Abschluss

Eine weitere Möglichkeit bei den Beiträgen für die BU zu sparen sei eine möglichst frühzeitige Vorsorge für den möglichen Arbeitskraftverlust.

Hätte der 35-Jährige aus dem Beispiel seinen Vertrag bereits zehn Jahre früher abgeschlossen, hätte ihn eine BU-Rente bis zum 67. Lebensjahr und mit einer 24-monatigen Karenzzeit nur 579,73 Euro im Monat gekostet.

Der ungünstigste Fall wäre Universa zufolge jedoch ein kompletter Verzicht auf den BU-Schutz, da der 35-Jährige das finanzielle Risiko über die verbleibende Erwerbsdauer von bis zu 567.000 Euro alleine tragen müsste. Bei einem zehn Jahre jüngeren Interessenten läge das Risiko sogar bei etwa 756.000 Euro. (bm)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Berufsunfähigkeit:

IVFP kürt die besten SBU-Tarife

Erwerbsunfähigkeitsversicherungen unter der Lupe

Arbeitskraftabsicherung: Neue Denk- und Beratungsmuster gefragt

3 Kommentare

  1. Es wurden allgemein drei Tipps um Beiträge zu sparen erwähnt. Ich hätte zuätzlich gerne gewusst, ob man bei jeder Versicherung mit diesen Tipps Geld sparen kann oder nur bei Universa. Es fehlt mir ein Vergleich dafür.
    Danke

    Kommentar von Gastbeitrag — 3. Januar 2018 @ 23:37

  2. Unfassbar schlechter Artikel!!

    Interessant ist allerdings der Monatsbeitrag von 579,73€ in Szenario 3. Das Einsparpotential hierbei erschließt sich scheinbar nur dem Verfasser.

    Kommentar von Gast — 14. Dezember 2017 @ 11:15

  3. In Gottes Namen… was für Tipps!
    – Die wenigsten Gesellschaften verlangen Ratenzahlungszuschläge. Wie schön das die Universa das noch macht, allerdings ist die beitragsmäßig seltenst relevant…
    – Karenzzeiten? Und was macht das gros der Mandanten dann in diesen 24 Monaten? Verhungern?!
    – Eher abschließen… auch ein toller Tipp. Sag ich dem nächsten 35 jährigen Mandanten, das er doch bitte vor 10 Jahren wiederkommen soll.

    Danke Universa!

    Kommentar von Sven Zimmermann — 14. Dezember 2017 @ 09:50

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bankschließfächer: Inhalt sollte versichert sein

Wo sind Wertsachen sicher verwahrt? Schwierige Frage. Die Polizei warnt, dass Diebe in einer Wohnung fast jedes Versteck finden und ein eigener Tresor ist eine teure Angelegenheit. Viele Menschen deponieren darum zum Beispiel Schmuck oder Briefmarken- und Münzsammlungen in Bankschließfächern. Doch auch die Sicherheit von Tresoren stößt hin und wieder an ihre Grenzen: Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen gelang es Dieben in den vergangenen Jahren Schließfächer zu plündern.

mehr ...

Immobilien

So günstig wie nie – trotzdem steigen Preise für Wohnimmobilien weiter an

„Winterstarre“ und „Frühlingserwachen“ bei den Preisen für private Wohnimmobilien waren einmal: Nach den recht einheitlichen Preisanstiegen um rund ein Prozent im April, setzte sich die Preissteigerung im Mai fort. So sind beispielsweise Bestandsimmobilien im Vergleich zum Vormonat um 2,24 Prozent teurer geworden und legten damit am stärksten zu.

mehr ...

Investmentfonds

US-Notenbank dürfte Erwartungen einer schnellen Zinssenkung enttäuschen

Die US-Notenbank Fed dürfte die Erwartungen der Marktteilnehmer, die mit einer raschen Zinssenkung rechnen, enttäuschen. Dieser Auffassung ist Philippe Waechter, Chefvolkswirt des französischen Investmenthauses Ostrum Asset Management, einer Tochtergesellschaft von Natixis Investment Managers, in seinem Gastbeitrag.

mehr ...

Berater

Ostangler Brandgilde bietet ab sofort Cyberversicherung

Immer mehr Unternehmen sind für Cyber-Risiken sensibilisiert. Die Suchanfragen nach Cyberversicherungen bei Google stiegen in den vergangenen Monaten signifikant. Dennoch stehen diese Versicherungen zum Teil in der Kritik, da viele Versicherer noch an ihren Risikomodellen arbeiten und die tatsächlichen Cyber-Gefahren sowie deren Auswirkungen schwer einschätz- und bezifferbar sind.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Top 5 der Woche: Sachwertanlagen

Was waren die interessantesten Sachwert-Themen und Meldungen der Woche? Welche Beiträge wurden von den Cash.Online-Lesern besonders häufig geklickt? Unser Wochen-Ranking zeigt das Wichtigste auf einen Blick.

mehr ...

Recht

BFW: Enteignete Unternehmen bauen nicht

Berlin hatte vor einigen Tagen, wie von uns berichtet, als erstes Bundesland die Enteignung von Wohneigentum angekündigt. Aufgrund akuten Wohnungsmangels ist das Thema in den letzten Wochen ganz oben auf der Agenda. Nun meldet sich der auch BFW Landeverband Berlin/Brandenburg dazu und warnt davor, große private Wohnungsunternehmen zu enteignen.

mehr ...