18. April 2017, 06:21
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Dread-Disease-Schutz: Ins Beratungsgespräch integrieren

Aufklärungsarbeit ist gefragt: Ebenso wie eine Berufsunfähigkeit reißen auch schwere Krankheiten finanzielle Versorgungslücken bei den Betroffenen auf. Der Dread-Disease-Schutz sollte im Beratungsgespräch Berücksichtigung finden.

Gastbeitrag von Gordon Hermanni, Zurich Gruppe Deutschland

Dread-Disease-Schutz

“Nur in wenigen Fällen kennen Kunden berufsunfähige Personen, aber Freunde und engere Bekannte mit schweren Erkrankungen sind ihnen direkt präsent.”

Immer wieder fördern Beratungsgespräche zu Tage, dass das Bewusstsein für den zusätzlichen Schutz gegen schwere Krankheiten erst im Laufe der Beratung geschaffen wird.

BU mit höchster Priorität

Nur in wenigen Fällen kennen Kunden berufsunfähige Personen, aber Freunde und engere Bekannte mit schweren Erkrankungen sind ihnen direkt präsent. Der Dread-Disease-Schutz sollte also auch immer Berücksichtigung finden.

In der Absicherung biometrischer Risiken besitzt die Berufsunfähigkeitsabsicherung nach wie vor die höchste Priorität. Mit der Absicherung der Arbeitskraft ist das Thema biometrischer Risiken jedoch nicht erschöpft: Wer seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, braucht häufig vielfältigere Hilfe.

In den Beratungsgesprächen sollten daher auch andere Risiken angesprochen werden, die die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kunden erheblich einschränken können. Wir merken, dass gerade für Risiken, für die ein klassischer BU-Schutz unter gesundheitlichen oder preislichen Aspekten nur schwer erreichbar ist, Alternativen gefragt sind.

Eine Erwerbsunfähigkeitsabsicherung, die Absicherung gegen den Verlust grundlegender körperlicher Fähigkeiten oder der Schutz gegen schwere Krankheiten sind mögliche Optionen.

Zusätzlicher Schutz 

Eine Versicherung zum Schutz vor den finanziellen Folgen von schweren Erkrankungen sollte beispielsweise gedanklich neben der Einkommenssicherung stehen und keinen alternativen, sondern einen zusätzlichen Schutz bieten.

Die Konzepte ergänzen sich: Während die BU den Verlust des monatlichen Einkommens absichert, deckt der Krankheits-Schutzbrief den finanziellen Sofortbedarf in Form einer Einmalzahlung.

Hier bietet der Krankheits-Schutzbrief den Kunden eine Lösung, die im Maklermarkt nicht zuletzt aufgrund der garantierten Beiträge für die gesamte Vertragslaufzeit bereits sehr gut angenommen wird.

Seite zwei: Produkt-Update greift Bedürfnisse der Kunden auf

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

IVFP Trendumfrage: Vermittler setzen 2019 voll auf Fonds- und Indexpolicen

Die klassische Altersvorsorge mit Garantien lohnt kaum noch und wird zum Ladenhüter. Stattdessen geht der Trend eindeutig in Richtung kapitalmarktorientierte Produkte. Die Musik spielt laut Umfrage des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung 2019 bei Fonds- und Indexpolicen.

mehr ...

Immobilien

Patrizia: Deutliches Gewinnplus für Immobilieninvestor

Der Immobilieninvestor Patrizia hat im vergangenen Jahr von seinen jüngsten Zukäufen profitiert. Dabei stiegen die Gebühreneinnahmen vor allem für die Verwaltung viel kräftiger als die Kosten.

mehr ...

Investmentfonds

Anlagechancen 2019: Lieber Aktien als Anleihen

Die Aktienkurse sind zu Jahresanfang wieder gestiegen, doch die Anleger bleiben pessimistisch. Für die Märkte ist das positiv und negativ zugleich. Welche Sektoren profitieren werden:

Gastbeitrag von Juan Nevado, M&G

mehr ...

Berater

Airline-Pleite: Flybmi ist nicht Flybe

Vor allem wegen des Brexits hat die britische Regional-Fluggesellschaft Flybmi am Wochenende Insolvenz angemeldet. Mit einer ähnlich klingenden Airline, die Mieterin mehrerer deutscher Fonds-Flugzeuge ist, hat sie jedoch nichts zu tun.

mehr ...

Sachwertanlagen

A380-Aus: Hochkonjunktur für Besserwisser

Das Ende der Produktion neuer Flugzeuge des Typs Airbus A380 bedeutet nicht automatisch Verluste für Fonds, die solche Maschinen finanziert haben. Eine schlechte Nachricht ist es trotzdem. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

OLG Celle: Reiseantritt muss zumutbar sein

In der Reiserücktrittsversicherung liegt ein Versicherungsfall vor, wenn die versicherte Person von einer unerwarteten schweren Erkrankung betroffen wird. Um dies festzustellen, kommt es laut Urteil des 8. Zivilsenats des OLG Celle nicht auf eine konkrete ärztliche Diagnose der Erkrankung an. Entscheidend sei vielmehr das Vorliegen einer krankheitsbedingten Symptomatik, die den Antritt einer Flugreise unzumutbar erscheinen lasse. 

mehr ...