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13. September 2018, 11:40
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“Die zahlen doch eh nicht”: Warum die Bevölkerung nicht vorsorgt

Drei Viertel der Bevölkerung bezeichnen sich selbst als sicherheitsorientiert. Sie schützen ihr Hab und Gut. Die Absicherung der eigenen Person gegen Unfälle, Berufsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit stellen sie jedoch hinten an. Die neue Continentale-Studie 2018 liefert nun eine Erklärung für das Verhalten und die Antwort der Befragten dürfte selbst die Auftraggeber überrascht haben. Jetzt ist Aufklärungsarbeit gefordert.

Die zahlen doch eh nicht: Warum die Bevölkerung nicht vorsorgt

Dr. Christoph Helmich, Vorstandsvorsitzender der Continentale zeigt sich überrascht von der Wahrnehmung der Bevölkerung, dass Versicherer eh doch nicht zahlen würden. Es liegt eine Menge Aufklärungsarbeit vor dem Vertrieb.

Bevölkerung sichert lieber Gegenstände ab als sich selbst

Rund drei Viertel der Deutschen finden den Schutz ihres Hausrates, ihrer Immobilie und ihres Autos wichtig. Über eine Pflegezusatzversicherung sagen dies nur 15 Prozent. Dabei halten sie die Gefahr, in den nächsten zehn Jahren pflegebedürftig zu werden, für genauso wahrscheinlich, wie im selben Zeitraum einen Autounfall zu verschulden.

Ebenfalls nur einer Minderheit ist die Absicherung ihrer Arbeitskraft (39 Prozent der Berufstätigen) wichtig. Die befragten Vermittler erleben die Auswirkungen dieser Kundenhaltung tagtäglich bei ihrer Arbeit. Sie müssen ihre Kunden aktiv ansprechen, damit sie die eigene Person absichern – bei Sachversicherungen kommen Menschen eher von sich aus. Woran liegt das?

Seite 2: Am Geld liegt es nicht

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2 Kommentare

  1. Vielleicht liegt es am Wording? Wer will sich schon mit “Pflegeversicherung” gedanklich beschäftigen, das ist ja so abschreckend und negativ.

    Kommentar von Dr. Ursula Renner — 13. September 2018 @ 16:10

  2. Beim Verkauf von Vorsorge-Produkten ist der persönliche Kontakt zum Verkäufer online und offline wahrscheinlich noch lange nicht wegzudenken. Nur dadurch ist der Kunde bereit auf Veranlassung des Vermittlers über Lebensängste und Zukunftsrisiken zu sprechen. Nur hier der genau das Problem, der Kunde ist mit Worten und Bildern nicht ausreichend von seinem Bedarf zu überzeugen. Hier wirken Haptische Verkaufshilfen wahre Wunder, wie cash 2013 einmal titulierte. Gesagt ist hallt nicht verstanden. Kunden müssen Ihren Bedarf körperlich begreifen, dann klappt es auch mit dem verkaufen.

    Kommentar von Karl Werner Schmitz — 13. September 2018 @ 16:09

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