1. Februar 2018, 12:59
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DVAG: “Finanzprodukte sind Vertrauensprodukte”

Im Bereich der Vorsorge gibt es laut den Experten der DVAG häufig staatliche Förderung. Diese sei jedoch meist hochkomplex und stark von der individuellen Situation des Kunden abhängig. Dies überfordere das Internet im Regelfall.

Weiterhin seien viele Finanzprodukte stark reguliert, beispielsweise durch Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten, die aktuell durch MiFID II und IDD deutlich ausgeweitet worden seien. Diese Verpflichtungen laufend umzusetzen, erschwere den Online-Vertrieb.

Berater haben Vertrauensvorteil

Wie der Rat eines Arztes oder der eines Steuerberaters oder Rechtsanwaltes, sind Finanzprodukte auch Vertrauensprodukte, so die DVAG.

Verletze ein Berater dieses Vertrauen, greife er damit seine eigene Geschäftsgrundlage an, da sich dies in seinem Umfeld herumsprechen werde. Das Internet hingegen sei anonym und könne daher keine vergleichbare Vertrauensbasis vorweisen.

Außerdem sei das Ziel der meisten Kunden die im Internet Versicherungen kaufen, den Preis zu optimieren. Oft viel wichtiger seien jedoch die Leistungsfähigkeit des Anbieters, sinnvolle Zusatzdeckungen und guter Service im Schadenfall.

Dabei sammeln diejenigen, die günstig im Internet kaufen, laut DVAG häufig schlechte Erfahrungen und kehren schlussendlich wieder zum Berater zurück. (bm)

Foto: Shutterstock

 

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