Cybersecurity: Wann kommt das böse Erwachen?

Wie lässt sich die symbolische Tür vor den Cyberkriminellen schließen? Welche Maßnahmen müssen unbedingt ergriffen werden?

Neben regelmäßigen Updates der genutzten Software und der Sicherheitssysteme sowie der Zwei-Faktor-Authentifizierung für den Zugang zu Plattformen seien komplexe und in regelmäßigen Abständen zu aktualisierende Passwörter immer wieder ein Thema.

„In anderen greifbareren Bereichen wie etwa beim Auto fällt es nicht schwer regelmäßige Wartungen einzuplanen. Bei Firewall und Virenscanner sieht es da schon anders aus. Obwohl hier nahezu eine stündliche Pflege nötig wäre, wird dies oft nicht als selbstverständlich wahrgenommen“, stellt Glied heraus.

Kontrollmaßnahmen verlangsamen Angriffe

„Als allgemein bekannt gelten die Grundregeln für das Erstellen von Passwörtern, zumindest theoretisch. Allein daran scheitern aber viele Nutzer im Alltag. Abhilfe schaffen hier Passwortmanager.“

Außerdem sorge die Unterteilung des IT-Systems in Netzwerksegmente für mehr Sicherheit. Malware und Co. können so leichter identifiziert und entfernt werden, ohne das komplette System zu gefährden.

Durch diese Kontrollmaßnahmen lassen sich Cyberangriffe deutlich verlangsamen, da sie schneller auffallen. Eine klare Trennung von Netzwerken, Daten und Prozessen hat sich in jedem Fall als Schutzmaßnahme bewährt.

Fotos: Techniklotsen GmbH, Shutterstock

 

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