Anzeige
25. April 2013, 14:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mobile-Banking wird noch wenig genutzt

Die Nutzung mobiler Endgeräte zur Abwicklung von Online-Finanzgeschäften ist noch nicht weit verbreitet, so lautet ein Ergebnis des aktuellen Finanzmonitors der Puls Marktforschung. Nach Ansicht der Studienautoren, steht das Mobile-Banking jedoch kurz vor dem Durchbruch.

Mobile-BankingOnline-Finanztransaktionen werden heute noch zu zwei Drittel über den PC oder Laptop von zu Hause beziehungsweise zu 20 Prozent am Arbeitsplatz durchgeführt, so die Studie. Aktuell nutzen demnach erst elf Prozent der deutschen Bankkunden Mobile-Banking. Je höher das Einkommen, desto verbreiteter sei bereits die mobile Nutzung.

Für die Studie Finanzmonitor hat das Marktforschungsinstitut Puls im April 2013 eine repräsentative Befragung unter 1.135 Bankkundenzum Mobile-Banking  in Deutschland durchgeführt. Die höchsten mobilen Nutzungsraten gibt es bei 30-40-Jährigen (18 Prozent). Bei über 50-Jährigen lasse die mobile Abwicklung stark nach (vier Prozent).”Mobile Abwicklung von Finanzgeschäften ist derzeit für viele noch kein Thema. Dies kann sich aber schnell ändern, wie wir aus anderen Branchen wissen”, erläutert Dr. Konrad Weßner, Geschäftsführer der Puls Marktforschung.

Interesse ist hoch, Sicherheitsbedenken auch

So sei der Anteil derjenigen, die an Mobile-Payment und Mobile-Banking (sehr) interessiert sind seit Ende 2012 in beiden Bereichen auf je knapp ein Drittel gestiegen. Allerdings seien die Sicherheitsbedenken hoch: Weniger als ein Fünftel der Deutschen stufen demnach die mobile Abwicklung als (sehr) sicher ein.

Weitere Bedenken beim Mobile-Banking sind laut der Studie der fehlende Umgang mit Bargeld und das daraus resultierende Risiko der Verschuldung speziell bei Jugendlichen (78 Prozent) sowie die Gefahr zum gläsernen Bürger zu werden, bei dem jeder Schritt und jeder Einkauf registriert wird (71 Prozent). Die Vorteile Vereinfachung (46 Prozent) und Transparenz (42 Prozent) sind dagegen aktuell noch weniger bewusst.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken

Mobile-Banking

Quelle: Puls Marktforschung

“Mobile Banking steht trotz verbreiteter Skepsis vermutlich kurz vor dem Durchbruch. Wenn es den Anbietern gelingt, die Bedenken der Deutschen in Richtung Sicherheit und Datenschutz plausibel auszuräumen, werden Mobile-Banking und Payment als nächste Schritte in der Digitalisierung unserer Gesellschaft nicht aufzuhalten sein”, prognostiziert Weßner. (jb)

 

Foto: Shuterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...