Die OVB Holding AG hat im ersten Quartal 2026 ihre Erträge aus Vermittlungen um 7,9 Prozent auf 114,5 Millionen Euro gesteigert. Im Vorjahreszeitraum hatte der Kölner Finanzvermittlungskonzern 106,2 Millionen Euro erzielt. Nach Unternehmensangaben ist dies der höchste Quartalsumsatz in der Geschichte der Gesellschaft.
Das operative Ergebnis ging dagegen von drei Millionen Euro auf 2,3 Millionen Euro zurück. OVB führt dies vor allem auf einen temporären Sondereffekt in einzelnen Landesgesellschaften des Segments Süd- und Westeuropa zurück. Das Konzernergebnis nach Steuern und Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter sank von 1,4 Millionen Euro auf 0,4 Millionen Euro.
Die Zahl der hauptberuflichen Finanzvermittler stieg zum 31. März auf 6.558. Ein Jahr zuvor waren es 6.349. Auch die Kundenzahl legte zu: Sie erhöhte sich um 3,9 Prozent auf 4,94 Millionen.
Die Entwicklung in den Segmenten fiel unterschiedlich aus. In Süd- und Westeuropa sanken die Erträge aus Vermittlungen von 31,8 Millionen Euro auf 30,2 Millionen Euro. Das operative Ergebnis lag bei minus 1,5 Millionen Euro nach einem Plus von eine Million Euro im Vorjahresquartal.
In Deutschland erreichte OVB Erträge aus Vermittlungen von 14,5 Millionen Euro nach 15,3 Millionen Euro im ersten Quartal 2025. Das operative Ergebnis verringerte sich von eine Million Euro auf 0,4 Millionen Euro.
Deutlich stärker entwickelte sich Mittel- und Osteuropa. Dort stiegen die Erträge aus Vermittlungen um 18,2 Prozent auf 69,9 Millionen Euro. Das operative Ergebnis erhöhte sich von 4,6 Millionen Euro auf sechs Millionen Euro.
OVB bestätigt Prognose für 2026
„Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2026 ist differenziert zu betrachten: Die Ertragslage ist durch einen Sondereffekt negativ beeinflusst. Vertrieblich sind wir auf Konzernebene weiterhin gut unterwegs“, sagt Mario Freis, CEO der OVB Holding AG.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt OVB die bisherige Prognose. Der Konzern erwartet weiterhin Erträge aus Vermittlungen zwischen 430 und 470 Millionen Euro. Das operative Ergebnis soll zwischen zehn und 15 Millionen Euro liegen.













