Anzeige
Anzeige
1. Juli 2011, 18:09
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Prime Office: Börsengang im zweiten Anlauf

Rund eine Woche, nachdem die Münchener Prime Office AG ihren geplanten Börsengang zunächst abgesagt hatte, hat sie nun doch den Sprung aufs Parkett vollzogen. Unmittelbar danach will das Unternehmen den Antrag auf Zulassung als REIT-AG stellen.

Huerdenspringer-shutt 12869830-126x150 in Prime Office: Börsengang im zweiten AnlaufDie Erstnotierung der Aktien erfolgte am 1. Juli im regulierten Markt der Frankfurter Börse. Am 28. Juni hatte Prime Office mitgeteilt, dass sie ihren zunächst abgesagten Börsengang mit einem neuen Angebotszeitraum und einem neuen Angebotspreis je Aktie weiterverfolgt. Der Angebotspreis wurde auf 6,20 Euro je Aktie festgesetzt. Im ersten Anlauf hatte die Preisspanne bei sieben bis 9,50 Euro gelegen.

Die auf deutsche Büroimmobilien spezialisierte Gesellschaft teilte mit, dass sämtliche 34,5 Millionen angebotenen Aktien platziert wurden. Das Gesamtemissionsvolumen der Platzierung liegt bei rund 213,9 Millionen Euro, dem Unternehmen fließt daraus ein Nettoemissionserlös von rund 202,9 Millionen Euro zu. Der Freefloat liegt laut Prime Office nach dem Börsengang bei 66,42 Prozent.

Das Unternehmen will nach eigenen Angaben rund 190 Millionen Euro des Nettoemissionserlöses für die Rückzahlung von Darlehen und zur weiteren Stärkung der Eigenkapitalbasis zu verwenden, um eine REIT-konforme Finanzierungsstruktur zu erreichen. Der übrige Teil soll für die Erweiterung des Immobilienportfolios durch selektive Akquisitionen von Büroimmobilien in Deutschland verwendet werden.

„Der Börsengang ist ein wichtiger Meilenstein für unser Unternehmen“, betont Claus Hermuth, Vorstandsvorsitzender von Prime Office. Das Unternehmen ist derzeit im Handelsregister als Vor-REIT registriert und will unmittelbar nach Börsenzulassung den Antrag auf Eintragung als steuerbegünstigte REIT-AG stellen, um künftig von den mit diesem Status verbundenen Steuervorteilen zu profitieren. „Mit der Börsennotierung werden wir zudem in die FTSE EPRA/NAREIT Global Real Estate Index Series aufgenommen, was die Bedeutung von Prime Office im Büroimmobiliensektor zusätzlich unterstreichen wird“, so Hermuth. (bk)

Foto: Shutterstock

2 Kommentare

  1. Den Altanlegern der DCM-Beteiligungen bleiben 25 Prozent des eingesetzte Kapitals.
    Gratulation Herr Deinböck

    Kommentar von moll — 2. Juli 2011 @ 22:32

  2. […] 02. Jul, 2011 0 Comments Rund eine Woche, nachdem die Münchener Prime Office AG ihren geplanten Börsengang zunächst abgesagt hatte, hat sie nun doch den […] Cash.Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen […]

    Pingback von Prime Office: Börsengang im zweiten Anlauf | Mein besster Geldtipp — 2. Juli 2011 @ 08:04

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Krankenkassen geben mehr für freiwillige Angebote aus

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für freiwillige Leistungen haben sich in den vergangenen vier Jahren fast verdoppelt. Das geht nach einem Bericht der “Berliner Zeitung” (Mittwoch) aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums hervor, die die Linken-Gesundheitspolitikerin Birgit Wöllert angefordert hat.

mehr ...

Immobilien

Vorgeschobener Eigenbedarf: Mieter steht Schadensersatz zu

Ein Mieter, dem aufgrund von Eigenbedarf gekündigt wurde, klagte vor mehreren Instanzen auf Schadensersatz, da der Vermieter die Wohnung nach seinem Auszug nicht wie angekündigt nutzte. Der Bundesgerichtshof (BGH) gab dem Kläger in einem Urteil am Mittwoch Recht.

mehr ...

Investmentfonds

Münchener Rück erwartet Brexit-Schaden für UK-Wirtschaft

Der Rückversicherer Munich Re erwartet in den nächsten zwei Jahren einen deutlich spürbaren Brexit-Schaden für die britische Konjunktur.

mehr ...

Berater

Finanzierung für Selbstständige und Unternehmer

Für Selbstständige und Freiberufler ist es deutlich schwieriger, einen Kredit zu erhalten als für Angestellte. Aber es gibt nicht nur den klassischen Bankkredit. Wer bei der Kreditanfrage von seiner Hausbank eine Absage erhält, kann zu anderen Mitteln greifen. Wir zeigen auf, welche Alternativen es gibt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Offshore-Strom legt deutlich zu

Lange fehlten oft die Verkabelungen, um den aus See produzierten Strom an Land zu bringen. Doch jetzt scheinen die Offshore-Windparks ihren Beitrag zur Stromerzeugung in einem deutlich größeren Umfang zu leisten.

mehr ...

Recht

Makler oder Mehrfach-Agent? Versicherungsnehmer ist beweisbelastet

Für die Behauptung, ein Versicherungsvermittler, der die Antragsfragen aufgenommen hat, sei als Mehrfach-Agent tätig geworden, ist der Versicherungsnehmer beweisbelastet. Dies entschied das Oberlandesgericht Dresden in einem aktuellen Urteil.

mehr ...