Anzeige
Anzeige
15. Februar 2012, 13:20
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Jeder Vierte schätzt Wert seiner Immobilie zu hoch ein

Private Immobilienbesitzer haben oft unrealistische Vorstellungen vom Wert ihrer eigenen vier Wände. Dementsprechend ist der beim angestrebten Verkauf der Immobilie von ihnen geforderte Kaufpreis oft zu hoch. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der TU Kaiserlautern.

Haus-geld1-shutt 44892916-127x150 in Jeder Vierte schätzt Wert seiner Immobilie zu hoch einDemnach haben private Verkäufer von Immobilien nach eigener Einschätzung nur geringe Kenntnisse des Immobilienmarktes. Beim Verkauf der Immobilie sei der geforderte Wert der Besitzer deshalb oft zu hoch. Das zeigt eine aktuelle Studie zu den Erwartungen von Immobilienmarktakteuren in Deutschland, die im Rahmen der Transparenzoffensive Immobilienwirtschaft von der TU Kaiserslautern in Kooperation mit Immobilienscout 24 durchgeführt wurde. Dazu wurden insgesamt 413 Personen befragt, davon 325 gewerbliche Anbieter und 88 private Anbieter. Untersucht wurden die subjektiven Erwartungen von Maklern und Privatanbietern beim Verkauf einer Immobilie.

„Die befragten Makler haben die Erfahrung gemacht, dass rund ein Viertel der Verkäufer überzogene Erwartungen an den Kaufpreis stellt. Damit wird die Vermarktung spürbar erschwert. Dieses Ergebnis wird durch die Aussagen der Privatanbieter indirekt bestätigt, da jeder Vierte angibt, dass Käufer deutlich weniger als den geforderten Angebotspreis zahlen möchten“, erläutert  Michael Dinkel, Doktorand am Fachgebiet Immobilienökonomie der TU Kaiserslautern, an dem die Studie initiiert wurde.

Die überwiegende Mehrheit der Privatverkäufer (75 Prozent) würde zudem zugeben, dass sie keine oder nur mäßige Kenntnisse des Immobilienmarktes hat. „Vor dem Hintergrund, dass eine Immobilie in der Regel der größte Vermögensgegenstand in einem Privathaushalt ist, stellt sich die Frage, weshalb schlecht informierte Privatpersonen keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen“, so Dinkel weiter. Gründe hierfür seien möglicherweise mangelndes Vertrauen oder schlechte Erfahrungen mit Maklern. (bk)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Die Makler unterstützen das ja auch noch, sie sagen selten dem Kunden das die Vorstellung viel zu hoch ist weil sie an den Auftrag wollen.

    Kommentar von Jan Lanc — 17. Februar 2012 @ 15:43

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Immobilien in Hamburg werden teurer

Immobilien- und Grundstückspreise in Hamburg sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Wie die Bausparkasse LBS am Dienstag mitteilte, müssen Käufer vor allem in Zentrumsnähe tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...