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14. Oktober 2013, 08:30
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Kapitalanlageimmobilien: Erfolgskriterien beim Kauf

Wer eine Kapitalanlageimmobilie sucht, hat die Auswahl unter zahlreichen Angeboten an Neubau-, Bestands- und Denkmalobjekten. Allerdings sollten entscheidende Kriterien beachtet werden.

Immobilie

Die Immobilie als Kapitalanlage oder Altersvorsorge verzeichnet bei den Deutschen derzeit eine Rekordnachfrage. Die anhaltende Eurokrise und der Mangel an alternativen Anlagen mit guter Verzinsung bewegt viele Bundesbürger dazu, auf Sachwerte wie Immobilien zurückzugreifen.

Immer noch niedrige Baufinanzierungszinsen und der Wunsch nach sicheren Anlageformen sowie die guten Zukunftsaussichten für den deutschen Wohnungsmarkt sind gute Gründe für Kauf und Vermietung einer Immobilie. Auch die deutschen Finanzdienstleister entdecken die Vermittlung von Anlageimmobilien verstärkt als neues Tätigkeitsfeld.

Gefragte Denkmalobjekte

Zu den beliebtesten Anlageimmobilien zählen nach wie vor Denkmalschutzimmobilien, da sie dem Käufer neben einem schönen Objekt auch attraktive Steuervorteile bieten, denn der Staat fördert die Sanierung historischer Wohngebäude.

Erwerber können den Anteil der anrechenbaren Sanierungskosten am Kaufpreis des Objekts nach Paragraf 7i Einkommensteuergesetz über einen Zeitraum von zwölf Jahren steuerlich geltend machen. Der Kauf einer Denkmalimmobilie kann somit eine sehr gute Lösung für Spitzenverdiener sein, zusätzliches Vermögen durch Immobilien-Wertsteigerungen und Steuervorteile aufzubauen.

Denkmalimmobilien sind für Kunden interessant, deren Einkünfte in den nächsten Jahren über 100.000 Euro per annum liegen und die über mindestens 30.000 Euro Eigenkapital verfügen. Diese erhöhte Abschreibung hat sicher dazu beigetragen, dass viele historische Objekte vor dem Verfall gerettet wurden und wunderschöne Innenstädte, etwa in Potsdam oder Dresden, entstanden sind.

Sehr begrenztes Angebot

Aufgrund der großen Nachfrage sind Denkmalobjekte an vielen guten Standorten wie etwa Berlin knapp geworden oder wie in Potsdam fast gar nicht mehr verfügbar. Leipzig bietet noch ein gewisses Potenzial an sanierungsbedürftigen Objekten. Obwohl auch dort der Markt im Aufwärtstrend ist, sollten potenzielle Käufer die Mikrostandorte genau analysieren.

In den alten Bundesländern gibt es ebenfalls nur ein sehr begrenztes Angebot an Objekten. Beim Kaufpreis sollte man darauf achten, dass sich die Preise im marktüblichen Bereich bewegen. Ein gutes Indiz für einen marktüblichen Preis ist, wenn es Eigennutzer im gleichen Objekt gibt, die den gleichen Preis wie die Kapitalanleger bezahlen.

In den vergangenen Jahren haben die Projektentwickler zunehmend auch andere historische Objekte wie ehemalige Industrieimmobilien, Krankenhausareale und Kasernen saniert und in Wohnraum umgewandelt – oft mit großem Erfolg.

Auf diese Weise sind neue Wohnquartiere entstanden. Potenzielle Käufer und auch Finanzberater sollten bei Auswahl einer Denkmalimmobilie darauf achten, dass die Qualität der Sanierung durch eine unabhängige Institution, etwa den TÜV, dokumentiert wird. So stellen sie sicher, keine minderwertig sanierten Immobilien zu erwerben. Zudem sollte vor dem Kauf die Leistungsbilanz des Projektentwicklers geprüft werden.

Chancen auch im Neubau

Neubauimmobilien weisen im Vergleich zu Bestandsimmobilien das höhere Preisniveau auf. Im Gegenzug erhält der Käufer eine hochwertige Immobilie mit neuestem technischen und energetischen Standard.

Seite zwei: Speckgürtel der Metropolen reizvoll

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