Anzeige
28. April 2014, 14:37
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hamburg: Makler erwarten für 2014 Preiskonsolidierung

Laut dem Hamburger Maklerunternehmen Zinshausteam & Kenbo stieg die Anzahl der Verkäufe von Zinshäusern in Hamburg letztes Jahr nur leicht. Die Verkaufsbereitschaft der Eigentümer ist derzeit nicht hoch, Preise sollen sich konsolidieren.

Hamburg Shutterstock Gro 134273063 in Hamburg: Makler erwarten für 2014 Preiskonsolidierung

Hansestadt Hamburg

Nach aktuellen Angaben des Maklerunternehmens Zinshausteam Kembo (Zinshausteam) wechselten in der Hansestadt Hamburg im Jahr 2013 mit 411 verkauften Zinshäusern sieben Objekte mehr den Eigentümer als im Vorjahr (404 Häuser).

Eigentümer halten sich mit Verkäufen zurück

Die Verkaufsbereitschaft der Eigentümer ist derzeit gebremst, so das Zinshausteam. Grund dafür sei das mangelnde Angebot renditestarker Alternativen am Kapitalmarkt.

Preise sollen sich konsolidieren

Für die Preise erwarten die Makler im laufenden Jahr und für 2015 nach den letztjährigen Preissteigerungen eine Konsolidierungsphase. Der Zenit ist aus Sicht des Zinshausteams erreicht, einer der preisdämpfenden Indikatoren sei die aktuelle Debatte um die Mietpreisbremse.

Auch die aktuelle Mietpreisentwicklung bei den Bestands- und Neubauwohnungen zeigt laut dem Maklerunternehmen Konsolidierungstendenzen.

Gewerbeimmobilien ziehen an

Das Maklerunternehmen beobachtet zunehmendes Interesse an gewerblich genutzten Immobilien. Dort ist einerseits das Angebot größer, andererseits unterliegt der Markt für Gewerbeimmobilien generell weniger Reglementierungen, so das Zinshausteam.

Investoren achten auf Wertschöpfungspotenzial

Innerhalb des Gewerbemarktes im Innenstadtbereich werden neben den klassischen Core-Immobilien vermehrt Objekte mit Wertschöpfungspotential nachgefragt. Dabei stehen Immobilien im Fokus, die Ertragsoptimierungen ermöglichen und  zu verträglichen Anfangsrenditen erworben werden können.

Objekte in Toplagen erzielen jedoch noch immer Spitzenpreise und sind laut dem Zinshausteam bei rein sicherheitsorientierten Investoren die erste Wahl.

Prognose: Immobilien bleiben attraktiv

Die Preise für Büro- und Geschäftshäuser in der Hamburger Innenstadt werden noch immer durch die optimistische Erwartung in die deutsche und hamburgische Wirtschaft gestützt, so das Maklerhaus.

Anhaltend niedrige Zinsen und wenig alternative Anlagemöglichkeiten in anderen Asset-Klassen unterstützen diesen Trend maßgeblich. Durch die vermutlich noch länger anhaltende Niedrigzinspolitik im Euroraum sei mit einem Ende dieses Trends derzeit nicht zu rechnen.

Für das Jahr 2014 erwarten die Makler in der Hansestadt ein leicht steigendes Umsatzvolumen. (st)

Foto: Shutterstock.com

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...