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15. April 2014, 09:30
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Knight Frank erwartet weltweit steigende Investitionen in Gewerbeimmobilien

Globale Investitionen in Gewerbeimmobilien werden nach Einschätzung von Knight Frank, London, im laufenden Jahr erheblich zunehmen. Investoren aus China spielen dabei eine besonders wichtige Rolle.

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Skyline in Peking. Chinesische Kapitalgeber investieren gerne in ausländische Gewerbeimmobilien.

Investitionen in Gewerbeimmobilien könnten nach Einschätzung der Immobilienberatung Knight Frank, London, in 2014 weltweit um 15 Prozent steigen. Das entspreche einem Transaktionsvolumen von mehr als 600 Milliarden US-Dollar.

Asiatische Anleger steigern Investitionen

Asiaten stechen besonders hervor. “Der Kapitalfluss aus Asien in Gewerbe- und Wohnimmobilien anderer Regionen ist drastisch angestiegen”, sagt Darren Yates, Leiter Research im Bereich Capital Markets bei Knight Frank. “Es gibt keinerlei Anzeichen, dass sich das in nächster Zeit ändern wird. Insbesondere, da neues Eigenkapital aus Taiwan und Korea in internationale Märkte strömt.”

Auch Chinesen sind im Ausland sehr aktiv. Yates prognostiziert, dass Investoren aus der Volksrepublik dieses Jahr doppelt so viel Kapital in Gewerbeimmobilien stecken wie im Vorjahr.

Volumen aus dem Nahen Osten wächst

Nebst der Investitionen aus China sind auch die weltweiten Immobilientransaktionen aus dem Nahen Osten stark gestiegen. Nach Angaben von Yates legten Staatsfonds aus dieser Region mit 18,8 Milliarden US-Dollar in 2013 doppelt soviel Kapital in Immobilien an wie im Vorjahr.

Metropolen im Zentrum der Investitionen

Kurzfristige Anlageziele der Investoren seien in erster Linie Bürohäuser in den Geschäftszentren von New York, London, Paris und Tokio mit Einzelinvestitionen zwischen 150 und 400 Millionen US-Dollar.

Kapitalanleger sollen risikobereiter werden

Yates erwartet, dass Investoren zukünftig mehr Risiko in Kauf nehmen, da die Immobilienpreise aufgrund des hohen Wettbewerbs  in vielen Metropolen aktuell sehr hoch sind. Periphere Märkte in Europa, insbesondere Spanien und Irland, und – weniger ausgeprägt – Italien und Portugal, stehen daher wieder im Fokus der Anleger. (st)

Foto: Shutterstock

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