Anzeige
23. April 2015, 13:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DTI Nord/Ost: Wohnungspreise steigen um bis zu 7,5 Prozent

In Berlin, Hamburg, Dresden und Hannover hat das Preisniveau für Eigentumswohnungen und Häuser nach den Ergebnissen des Dr.-Klein-Trendindikators Nord/Ost zugelegt. Den höchsten Zuwachs verzeichnet Dresden.

Immobilienpreise Berlin Hamburg Hannover

In Dresden legten die Preise für Eigentumswohnungen innerhalb von zwölf Monaten um rund 7,5 Prozent zu.

Die Preise für Wohnungen und Häuser sind nach Angaben des Finanzdienstleisters Dr. Klein zum Jahresanfang in allen untersuchten nördlichen und östlichen Metropolregionen gestiegen.

Der fortgesetzte Trend, Wohnraum im innerstädtischen Bereich zu erwerben, mache sich insbesondere bei der Entwicklung der Wohnungspreise bemerkbar.

Starker Preisanstieg in Dresden und Hannover

Die auffälligsten Preisveränderungen zum Vorjahresquartal zeigen sich laut Dr. Klein in Hannover mit plus 5,23 Prozent auf Zwölf-Monatssicht und Dresden mit plus 7,58 Prozent.

Die Preisentwicklung der Ein- und Zweifamilienhäuser habe sich dagegen besonders dynamisch in Berlin fortgesetzt – mit einem Anstieg von 7,09 Prozent.

Dynamischer Markt in Hannover

Der Immobilienmarkt in Hannover hat sich mit einem Preiszuwachs von 5,23 Prozent innerhalb von zwölf Monaten besonders dynamisch entwickelt, im ersten Quartal 2015 legte das Niveau um 1,04 Prozent zu.

“Der Trend, in Wohnraum zu investieren, ist auch in Hannover weiterhin spürbar und zeigt sich beispielsweise durch hochwertige Neubauprojekte wie am Lister Yachthafen. Vor allem in den Vierteln Kirchrode, List und Herrenhausen besteht ein starkes Interesse an Eigentumswohnungen”, berichtet Andreas Brendel, Geschäftsführer des Dr. Klein Franchisebüros in Hannover. “Die Käufer sind mittlerweile bereit, für den Quadratmeter auch schon mal 4.000 Euro zu zahlen.”

Gegenüber dem Vorquartal steigen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in der Niedersächsischen Landeshauptstadt etwas geringer um 0,87 Prozent, zum Vorjahresquartal um 4,90 Prozent.

“Das Angebot für Häuser im Umland von Hannover ist nicht ganz so stark begrenzt wie bei Wohnungen. Und auch das Bieterverfahren als zusätzlicher Teuerungsbeschleuniger entfällt hier”, erklärt Brendel. Das Kaufpreisniveau für Ein- und Zweifamilienhäuser liege in Hannover durchschnittlich bei 1.710 Euro pro Quadratmeter.

Dynamik in Dresden im ersten Quartal leicht abgeschwächt

Der Großraum Dresden verbuchte laut Dr. Klein bei Eigentumswohnungen mit einem Plus von 7,58 Prozent den größten Preisanstieg innerhalb von zwölf Monaten. Im Vergleich zum Vorquartal stagniere jedoch die Preisentwicklung bei Wohnungen und habe sich sogar leicht um 0,10 Prozent verringert.

Die Wohnungspreise in Hamburg zeigten sich im ersten Quartal 2015 mit einem minimalen Zuwachs von 0,06 Prozent stabil. In Berlin legte das Niveau in diesem Zeitraum um 1,42 Prozent zu.

Hamburg am teuersten – Berlin nähert sich an

Im Hinblick auf die durchschnittlichen Quadratmeterpreise behalten die Metropolregionen Hamburg und Berlin nach Aussage von Dr. Klein im Wohnungs- und Hausmarkt weiterhin ihre Spitzenpositionen in der Region Nord/Ost.

Bei den Wohnungen liegen die Preise in Hamburg mit durchschnittlich 3.247 Euro pro Quadratmeter am höchsten. Berlin nähere sich zunehmend diesem Niveau und weise einen aktuellen Medianwert von 2.785 Euro pro Quadratmeter auf. In Dresden und Hannover liegen die durchschnittlichen Wohnungspreise bei 1.991 und 1.773 Euro pro Quadratmeter. (bk)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Cash. 9/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Brexit - China - Digitalisierung - Offene Immobilienfonds - Berlin - Hitliste Maklerpools

Ab dem 11. August im Handel.

Versicherungen

Presse: Regierung will Haftung bei Betriebsrenten lockern

Mit einer Reform der Betriebsrenten will die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge die Haftungsregeln für Unternehmen lockern.

mehr ...

Immobilien

Lage-Rating Berlin: Die besten Chancen

In welchen Teilen Berlins haben Investoren und Kapitalanleger beste Investitionsperspektiven? Das Lage-Rating von Immobilienscout24 und Handelsblatt Online gibt die Antwort. Die Analyse des Berliner Immobilienmarktes ist der Auftakt für eine insgesamt vierteilige, wöchentliche Lage-Rating-Serie.

mehr ...

Investmentfonds

Pictet stellt Zahlen für das erste Halbjahr vor

Die Pictet-Gruppe  gab heute in Genf die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr bekannt. Der Gewinn ging bei den Schweizern gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück.

mehr ...

Berater

Verbraucherstimmung verbessert sich

Die Deutschen sind weiter in Kauflaune – allen Sorgen um Brexit, Flüchtlinge oder Terror zum Trotz. Nach Ansicht von Konsumforschern hat das vor allem einen Grund.

mehr ...

Sachwertanlagen

Primus Valor: Investitionsphase des ICD 7 ist beendet

Der Publikums-AIF Immochance Deutschland 7 Renovation Plus (ICD 7) von Primus Valor ist rund sechzehn Monate nach dem Vertriebsstart vollständig investiert. Das Beteiligungsangebot hat nach Angaben des Unternehmens das geplante Gesamtinvestitionsvolumen von 71 Millionen Euro wie prognostiziert erreicht.

mehr ...

Recht

Rechtsfragen zur Digitalisierung, Teil 4: “Technische Kreativität erforderlich”

Bei einer Online-Vertriebsplattform ist es nur schwer nachvollziehbar, ob ein Anleger die Texte aufmerksam liest und versteht. Es ist ungewiss, wie die Rechtsprechung die vermeintlichen Ansprüche eines nichtlesenden Anlegers bewerten wird. Gastbeitrag von Dr. Gunter Reiff, RP Asset Finance Treuhand

mehr ...