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6. November 2015, 09:06
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US-Immobilienmarkt: Führungsrolle zurückgewonnen

Der Immobilienmarkt der USA weist aktuell im globalen Vergleich die größte Dynamik auf. Die Vereinigten Staaten haben die Krisenjahre hinter sich gelassen und verzeichnen ein gutes Wirtschaftswachstum. Dies bietet auch deutschen Anlegern Chancen.

USA Immobilienmarkt

Der US-Immobilienmarkt wird nach Angaben von Jones Lang LaSalle auf Jahressicht einen Zuwachs des Transaktionsvolumens von 20 Prozent verbuchen.

Vor wenigen Jahren noch lagen die USA konjunkturell darnieder – die Wirtschaft lahmte, die Arbeitslosigkeit war hoch. Von manchen wurde das Land gar als wirtschaftliche Supermacht abgeschrieben.

Doch mittlerweile haben die Vereinigten Staaten ein beeindruckendes Comeback hingelegt und ihre Position als ein Motor der Weltkonjunktur zurückgewonnen. Die Wirtschaft verbucht ansehnliche Wachstumsraten, die Arbeitslosenquote ist auf einen Niedrigwert gesunken

Immobilienmarkt zieht in- und ausländisches Kapital an

Zudem setzt die Notenbank Federal Reserve ihre expansive Geldpolitik vorerst fort. Dies hat zur Folge, dass an den Finanzmärkten auch künftig viel Kapital zur Verfügung steht, das zu einem nicht unbeträchtlichen Teil auch weiterhin in die amerikanischen Immobilienmärkte fließen wird.

Diese florieren bereits: Nach Angaben von Jones Lang LaSalle (JLL) haben inländische und ausländische Investoren im ersten Halbjahr 2015 verstärkt in den US-Immobilienmarkt investiert und zu einem spürbaren Anstieg der Investmentaktivität beigetragen. Der US-Markt habe dabei die internationalen Märkte angeführt und werde auf Jahressicht einen Zuwachs des Transaktionsvolumens von 20 Prozent verzeichnen.

Spitzenreiter New York

Laut JLL haben die großen US-Standorte die globale Aktivität dominiert und weltweit sieben der zehn aktivsten Standorte gestellt, mit New York als Spitzenreiter. Im ersten Halbjahr 2015 verbuchte der US-amerikanische Immobilienmarkt über alle Objekttypen hinweg ein Transaktionsvolumen von 232 Milliarden US-Dollar.

Der größte Anteil entfiel dabei auf Büroimmobilien mit 73,4 Milliarden US-Dollar, gefolgt von Mehrfamilienhäusern (61,3 Milliarden US-Dollar) und Industrieobjekten (34 US-Dollar). Insbesondere die Segmente Mehrfamilienhäuser, Einzelhandels- und Industrieimmobilien werden laut JLL bis zum Jahresende die hohen Investmentvolumina des Jahres 2007 – vor Ausbruch der Finanzkrise – übertreffen.

„Die USA ist gestärkt aus der Finanzkrise hervorgegangen und der US-Dollar hat seine Dominanz als Weltleitwährung behalten. Die positive konjunkturelle Entwicklung und das starke demographische Wachstum bieten gute Investitionsperspektiven auf dem US-Immoblienmarkt. Das derzeit hohe Preisniveau erfordert jedoch eine intensive Prüfung von Chancen und Risiken hinsichtlich Standort, Teilmarkt, Vermietung, Gebäudequalität, effizienter Flächennutzung und Optimierung der Bewirtschaftung“, sagt Dr. Jürgen Gerber, Geschäftsführer bei Jamestown, Köln.

Seite 2: Könnte sich der Markt überhitzen?

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