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Cash. 06/2012


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Freitag, 22. Januar 2010

Probleme in Griechenland? Es geht um ganz Euroland!

Die dramatische Rezession in Argentinien als Folge der Aufgabe der festen Bindung zum US-Dollar zu Beginn des Jahrhunderts sollte der Verwandtschaft in Athen oder sonst wo in Euroland als abschreckendes Beispiel genügen. Auch für Deutschland ist eine Euro-Sklerose Gift. Wer in Europa hat dann noch Geld für unsere Güter und Dienstleistungen. Und wie gehen wir auf der Wettbewerbsebene mit dem Abwertungswettlauf der dann nicht mehr so treuen Verwandtschaft um? Wehret also den Anfängen!

Zu lebenslänglich verurteilt

Es gibt keine Alternative zum Verbleib des Onkels aus Athen in der Euro-Großfamilie. Eine bestehende Euro-Mitgliedschaft muss im besten Sinne des Wortes lebenslänglich sein. Insgesamt ist Euroland damit dazu verdammt, die griechische Pein innerfamiliär zu lindern. Der griechische Onkel muss zunächst genesungswillig sein und eine bedeutende Kneippkur vornehmen. Sicher kann dabei niemand Wunder von ihm erwarten. Aber eine eindeutige Gesundheitsverbesserung ist schon die klare Bringschuld.

Der Versuchung, die Daten des EKG zu schönen, muss der behandelnde Euro-Chefarzt einen ähnlichen Riegel vorschieben wie Eltern, die Süßigkeiten vor den Kindern verstecken. Für dieses Fordern wird Euroland im Gegenzug fördern: Ein Entgegenkommen wie die zeitweise Aufweichung des strikten stabilitätspolitischen Diätplans und selbst Schmankerl von Ziehmutter EZB sind denkbar.

Grundsätzlich steht viel auf dem Spiel. Jedem muss klar sein, dass die Euro-Familie neben einem Wirtschafts- und Währungsverbund v.a. eine Friedens- und Wertegemeinschaft ist. Auch aus historischem Blickwinkel darf man das nie aufgeben: Ohne ein starkes Euroland ist das ganze Jahr Aschermittwoch!

Robert Halver leitet die Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank. Mit Wertpapieranalyse und Anlagestrategien beschäftigt er sich seit Abschluss seines betriebswirtschaftlichen Studiums 1990. Halver verfügt über langjährige Erfahrung als Kapitalmarkt- und Börsenkommentator und ist durch regelmäßige Medienauftritte bei Fernseh- und Radiostationen, auf Fachveranstaltungen und Anlegermessen sowie durch Fachpublikationen präsent.

Weitere Kolumnen von Robert Halver:

Exit-Strategie oder das Warten auf „Cashing Bull“

Der richtige Umgang mit Blasenproblemen

Staatsverschuldung – Nie war sie so wertvoll wie heute!

Foto: Baader Bank

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1 Kommentar

  1. Erstens, hab ich mein Apple Bluethooth Tastatur seit einem Jahr jetzt(?) mit meinem iPad bnzutet. Ich hatte nie so unabsichtlichen Eingaben . Ich hab auch lange MacBooks und MacBookAirs bnzutet und es ist ja eigentlich genau so grodf wie solchen Tastaturen. Ich finde die Tasten ziemlich grodf. Und seit fcber einem Jahr, wfcrden meine Fingern nie gekrampft.Das einzige Problem was ich damit habe, ist dass es so leicht verschmutzt wurde. Aber interessanterweise kann manb4s einfach mit einem Radiergummi putzen =D

    Kommentar von Ksusha — 21. Mai 2012 @ 20:01

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