Anzeige
Anzeige
21. September 2015, 09:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Zurich bläst RSA-Übernahme ab

Der Schweizer Versicherer Zurich begräbt die geplante Milliardenübernahme seines britischen Rivalen RSA. Die Gespräche mit RSA seien beendet worden, und Zurich werde kein Übernahmeangebot abgeben, teilten die Schweizer am Montag mit.

Zurich bläst RSA-Übernahme ab

Die Absage der RSA-Übernahme kommt überraschend. Zurich hatte Ende August eine Offerte von 550 Pence für jede Aktie des britischen Versicherers in Aussicht gestellt.

Unterdessen kommen die Explosionen in der chinesischen Hafenstadt Tianjin sowie erhöhte Schadenerwartungen im Kfz-Geschäft in den USA Zurich teuer zu stehen. Die Schadenversicherung des Konzerns stürzt im dritten Quartal in die roten Zahlen.

Explosion in Tianjin belastet Zurich mit 275 Millionen US-Dollar

Infolge der schweren Explosionen im Hafen von Tianjin Mitte August rechnet Zurich für sich mit einer Belastung in Höhe von 275 Millionen US-Dollar vor Steuern. Schäden, bei denen das Unternehmen auf Leistungen von Rückversicherern zurückgreifen kann, sind dabei bereits herausgerechnet. Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re hatte die gesamte Schadenbelastung für die Versicherungsbranche auf voraussichtlich 1,6 bis 3 Milliarden Dollar beziffert und hält dabei eher die obere Hälfte der Spanne für realistisch.

In den USA kämpft Zurich mit Problemen in der Kfz-Versicherung

Zurich kämpft zudem in den USA mit Problemen in der Kfz-Versicherung und anderen Sparten. Die Schadenversicherung werde deshalb und wegen der Zerstörungen in Tianjin im dritten Quartal voraussichtlich einen operativen Verlust von 200 Millionen Dollar einfahren, hieß es. So habe die Überprüfung der Schadenreserven für das dritte Quartal eine zusätzliche Belastung von voraussichtlich 300 Millionen Dollar ergeben. Wegen des Gewinnrückgangs in der Schadenversicherung nehme deren neuer Chef Kristof Terryn das Geschäft gründlich unter die Lupe.

An seinen mittelfristigen Gewinnzielen hält die Konzernführung allerdings fest. Demnach soll die für die Jahre 2014 bis 2016 in Aussicht gestellte Eigenkapitalrendite gemessen am operativen Gewinn nach Steuern weiterhin 12 bis 14 Prozent erreichen.

Seite zwei: Absage der RSA-Übernahme kommt überraschend

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...