Eingeschränkte Fonds-Rücknahme drückt Partners Group tief ins Minus

Private Equity
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Symbolbild.

Aktien der Partners Group haben am Mittwoch deutlich geschwächelt. Zuletzt fiel der Wert um 16,8 Prozent. Die Aktie der Private-Equity-Firma sackte damit auf ein neues Tief ab, nachdem sie bereits seit Anfang 2025 geschwächelt hat. Was dahinter steckt.

Partners Group hatte die Rücknahme bei dem Private Equity Fonds „Global Value SICAV“ eingeschränkt. Der Schritt erfolgte nach einem Anstieg der Rücknahme-Anträge bei dem Fonds, in den zu einem größeren Teil private Anleger investiert sind. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg darüber berichtet.


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Die Einschränkung der Rücknahmen auf fünf Prozent des Nettoanlagewerts (NAV) sei ein Schutzmechanismus für die Fondsanleger, erklärte ein Partners-Group-Sprecher. Im zweiten Quartal lagen die Rücknahmebegehren für den Fonds mit 9,8 Prozent klar über dieser Schwelle.

Die Zunahmen bei den Anträgen kämen nach den jüngsten Aussagen des Unternehmens in den Medien nicht unerwartet, schrieben die Analysten der UBS in einem Kommentar. Diese dürften einen breiteren Trend widerspiegeln, der über die USA hinausgehe. Gleichzeitig habe der Fonds in den vergangenen drei Jahren nur verhaltene Erträge gezeigt.

Auch die Experten der Citigroup zeigten sich nicht überrascht. Sie verwiesen auf eine gestiegene Unsicherheit nach den Marktturbulenzen bei Private-Credit-Anlagen. Zudem habe die Partners Group im bisherigen Jahresverlauf eine schwache Performance gezeigt, was zu einer Revision der Konsensschätzungen nach unten führen könnte. (dpa-AFX)


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