GKV: Zwei von drei Krankenkassen heben 2023 den Zusatzbeitrag an

Geldmünzen und Scheine liegen neben einer Krankenversichertenkarte und daneben ein Kugelschreiber
Foto: Shutterstock

Für praktisch alle gesetzlichen Krankenkassen steht der Zusatzbeitrag 2023 inzwischen fest. Für rund 36 Millionen Mitglieder in den gesetzlichen Krankenkassen wird es teurer, nur für etwa 172.000 günstiger. Durchschnittlich liegt der Zusatzbeitrag bei 1,43 Prozent.

Das zeigt ein aktueller Vergleich von Franke Media. Gewichtet nach der Mitgliederzahl müssen die meisten Mitglieder der Kassen im kommenden Jahr sogar 1,51 Prozent im Schnitt zusätzlich zahlen. Die Spanne der Zusatzbeiträge liegt zwischen 0,30 und 2,00 Prozent. Für rund 36 Millionen Mitglieder in den gesetzlichen Krankenkassen wird es teurer, nur für etwa 172.000 günstiger. 

Den niedrigsten Zusatzbeitrag 2023 zahlen die Mitglieder der BMW BKK mit 0,30 Prozent. Am teuersten ist die BKK Rieker Ricosta Weisser (2,00 Prozent), wobei jene sogar um 20 Prozentpunkte absenkt. Den höchsten Anstieg verzeichnen bisher die BKK Faber-Castell & Partner (2023: 1,35 Prozent / +0,70 Prozentpunkte) und die BKK exklusiv (1,99 Prozent / +0,70 Prozentpunkte).

Lediglich bei fünf Krankenkassen wird es demnächst günstiger: Neben der bereits genannten BKK Rieker Ricosta Weisser fällt der Zusatzbeitrag auch bei der SKD BKK (-0,14 Prozentpunkte / Zusatzbeitrag 2023: 1,15 Prozent), der BKK Groz-Beckert (-0,50 Prozentpunkte / Zusatzbeitrag 2023: 0,40 Prozent), der BKK24 (-0,71 Prozentpunkte / Zusatzbeitrag 2023: 1,79 Prozent) sowie der BKK Herkules (-0,31 Prozentpunkte / Zusatzbeitrag 2023: 1,09 Prozent).

Die gesamte Übersicht findet sich unter https://krankenkassen.net/gesetzliche-krankenversicherung/zusatzbeitrag-fuer-krankenkassen.html

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