Die HIH Invest hat das Justizzentrum in Erfurt veräußert. Käufer der Immobilie ist die KGAL Investment Management GmbH & Co. KG. Die Transaktion erfolgte als Asset Deal, teilt HIH mit. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen.
Bei der Immobilie handelt es sich um einen zentralen Verwaltungs- und Gerichtsstandort des Freistaats Thüringen. Das Gebäude verfügt über rund 19.400 Quadratmeter Mietfläche und ist vollständig vermietet. Zum Objekt gehören insgesamt 225 Stellplätze, davon 97 in der Tiefgarage.
Langfristiger Mieter des Single-Tenant-Objekts ist der Freistaat Thüringen. In dem Gebäudekomplex sind das Amtsgericht, das Landesarbeitsgericht, das Landessozialgericht sowie die Staatsanwaltschaft untergebracht. Ergänzt wird die Nutzung durch Serviceflächen und eine Kantine.
Langfristige Vermietung und staatlicher Nutzer
„Mit dem Verkauf des Justizzentrums Erfurt haben wir für unsere Investoren eine stabile, langfristig vermietete Infrastrukturimmobilie erfolgreich zu einem attraktiven Verkaufspreis am Markt platziert“, sagt Daniel Asmus, Head of Transaction Management Office Germany bei HIH Invest. „Das Objekt zeichnet sich durch einen bonitätsstarken staatlichen Mieter und eine langfristige Perspektive am Standort aus. Dementsprechend ist das Interesse auf Käuferseite groß.“
Das Gebäude wurde 1999 fertiggestellt und liegt im Erfurter Verwaltungsdistrikt Petersberg. Die Immobilie ist auf die spezifischen Anforderungen des Nutzers zugeschnitten. Die Grundrissstruktur ist aber flexibel ausgelegt. Die Regelgeschosse verfügen jeweils über rund 2.900 Quadratmeter Nutzfläche und lassen sich in bis zu vier Einheiten aufteilen. Die Vermarktung der Immobilie begleitete BNP Paribas Real Estate.













