Mit 14leafs geht in Würzburg ein neuer Venture-Capital-Fonds an den Start, der ein Zielvolumen von 50 Millionen Euro anstrebt. Initiiert wird die Struktur von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, der Sparkasse Mainfranken Würzburg und der StellaVent Capital GmbH, die zugleich das Fondsmanagement übernimmt.
Der Fonds richtet sich vornehmlich an technologiegetriebene Start-ups in frühen Entwicklungsphasen. Im Fokus stehen einer Mitteilung des Fonds zufolge insbesondere Geschäftsmodelle aus den Bereichen Life Sciences, Gesundheit sowie Deep und Digital Tech. Geplant sind 40 bis 50 Beteiligungen. Die Erstinvestitionen sollen zwischen 100.000 und rund einer Million Euro liegen, ergänzt durch Folgefinanzierungen bei positiver Entwicklung.
Nicht nur für universitäre Ausgründungen
Die Universität Würzburg sowie weitere Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Region sollen kontinuierlich neue Innovationsimpulse und Gründungsideen liefern. „Universitäten sind zentrale Treiber technologischer Innovation“, so Universitätspräsident Prof. Dr. Paul Pauli. „Mit 14leafs beteiligen wir uns an einem Fonds, der unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse gezielt mit unternehmerischem Kapital verbindet und den Transfer von Innovation in erfolgreiche Unternehmen beschleunigt.“
Gleichzeitig versteht sich 14leafs nicht ausschließlich als Instrument für universitäre Ausgründungen. Auch technologieorientierte Start-ups aus der Region und darüber hinaus gehören zur Zielgruppe. „Wir setzen auf ein ausgewogenes Portfolio aus regionalen und nationalen Start-ups mit internationaler Perspektive“, wird Michael Sauer, Managing Partner von StellaVent Capital, in der Mitteilung zitiert.
Der 14leafs ist ein Spezial-AIF, der ausschließlich für (semi-)professionelle und institutionelle Anleger konzipiert ist. Die Mindestanlagesumme beträgt 200.000 Euro. Der Fonds wird deutschlandweit vertrieben.














