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14. Mai 2009, 00:00
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OVB vermeldet Provisionsrückgang von über 21 Prozent

Die OVB Holding AG ist in die ersten drei Monate des Jahres 2009 bei den Erlösen mit einem Minus von 21,4 Prozent gestartet. Der Kölner Finanzdienstleister erwirtschaftete im Berichtszeitraum Provisionen von 54,6 Millionen Euro gegenüber 69,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Aufgeschlüsselt nach Regionen weist Deutschland im direkten Vergleich mit den anderen europäischen Regionen eine Umsatzentwicklung auf, die zwar ebenfalls mit 7,9 Prozent rückläufig war, dennoch besser abschnitt als Mittel- und Osteuropa (minus 33,2 Prozent) und Süd- und Westeuropa (16,3 Prozent). In absoluten Zahlen trug Deutschland im ersten Quartal mit einem Provisionsumsatz von 21,4 Millionen Euro (2008: 23,2 Millionen Euro) zum Ergebnis bei, die Region Mittel- und Osteuropa mit 21,7 Millionen Euro (32,4 Millionen Euro) sowie die Region Süd- und Westeuropa mit 11,6 Millionen Euro (13,8 Millionen Euro).

Nach Unternehmensangaben habe sich die OVB ?alles in allem gut behauptet?. Michael Frahnert, Vorstandsvorsitzender, weiß: ?Auch die OVB ist keine Insel?. Das erste Quartal 2009 müsse mit den ?sehr starken Vorjahresmonaten konkurrieren?.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) ist um 59,4 Prozent eingebrochen und liegt mit 4,1 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von zehn Millionen Euro. Beeinflusst wurde das Ergebnis des über die deutsche Grenze hinaus agierenden Unternehmens durch negative Währungseffekte, Investitionen in den Vertrieb sowie Aufwendungen in der IT.

Im ersten Quartal 2009 konnte der Finanzdienstleister 11.892 Neukunden gewinnen. Die Gesamtkundenzahl stieg europaweit geringfügig von 2,773 Millionen auf 2,784 Millionen.

Die Beraterzahl stieg im Berichtszeitraum für alle Regionen von 4.939 auf 4.957. Die Region Mittel- und Osteuropa konnte bei den Beraterzahlen um vier Prozent zulegen, Deutschland verzeichnete einen Rückgang um 5,3 Prozent, der nach Unternehmensangaben dem registrierungstechnischen Vorgang geschuldet ist. In der Region Süd- und Westeuropa sind 3,5 Prozent weniger Berater für das Unternehmen unterwegs.

Das Unternehmen teilte mit, dass bereits seit März 2009 Erholungstendenzen erkennbar wären und davon ausgegangen werde, die Talsohle erreicht zu haben. Es werde dennoch damit gerechnet, dass Umsatz und Ergebnis unter denen des Vorjahres liegen. (ks)

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