4. Mai 2009, 00:00
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Weniger Geld für Finanzprodukte

Das Konsumverhalten der Bundesbürger hat sich durch die anhaltende Wirtschafts- und Finanzkrise in den vergangenen Monaten stark verändert. Laut des Konsumpotenzial-Index des Markforschungsinstituts YouGov Psychonomics AG wollen die Verbraucher unter anderem auch bei Finanzprodukten sparen.

Auf die Frage danach, ob in den nächsten Monaten weniger, gleich viel oder mehr Ausgaben für Finanzdienstleistungen geplant sind, antworteten 36 Prozent der Befragten, dass weniger ausgegeben werden soll. 52 Prozent wollen in diesem Bereich, der unter anderem Sparbucheinlagen, Altersvorsorge und Versicherungen umfasst, gleich viel investieren, nur 6 Prozent planen Mehrausgaben.

Konsumzurückhaltung ist auch bei der Freizeitgestaltung (49 Prozent), bei Kleidung (37 Prozent) und bei Energiekosten (25 Prozent) angesagt. Hingegen bei Lebensmitteln planen die Verbraucher, dass die Ausgaben dafür mit 76 Prozent gleich bleiben, nur 17 Prozent wollen in diesem Segment sparen.

Für die Studie wurden mehr als 1.000 Bundesbürger im Alter zwischen 18 und 80 Jahren befragt. (ks)

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