Anzeige
5. Mai 2014, 12:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Quirin Bank: Positive Zahlen für 2013

Wie die Berliner Honorarberaterbank mitteilt, hat sie das Geschäftsjahr 2013 mit einem positiven Ergebnis von 1,6 Millionen Euro abgeschlossen. Das Entspricht einer Verbesserung um 4,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr.

Quirin Bank legt Zahlen für 2013 vor

Im Geschäftsjahr 2013 hat die auf Honorarberatung spezialisierte Quirin Bank einen Gewinn von 1,6 Millionen Euro erwirtschaftet.

Der Geschäftsbereich Private Banking (Honorarberatung) hat demnach im Geschäftsjahr 2013 neue Vermögenswerte in Höhe von netto 110 Millionen Euro hinzu gewonnen. Das betreute Vermögen der Kunden konnte laut Quirin Bank zum Jahresende um 12,5 Prozent auf insgesamt 2,7 Milliarden Euro gesteigert werden.

Auf die Vermögensverwaltung entfallen davon demnach rund 46 Prozent, auf das Beratungsgeschäft 54 Prozent des Kundenvermögens. Die Kundenanzahl ist zum Jahresende um rund vier Prozent auf 9.026 Kunden gestiegen.

Bedingt durch das positive wirtschaftliche Umfeld habe auch der Geschäftsbereich Unternehmerbank seinen Wachstumskurs weiter fortsetzen können. Insgesamt konnten laut Quirin Bank Wandel- und Unternehmensanleihen mit einem Gesamtvolumen von 430 Millionen Euro begleitet und platziert werden. Im Bereich Eigenkapitalfinanzierung für mittelständische Unternehmen konnten demnach im Rahmen von Kapitalerhöhungen insgesamt rund 150 Millionen Euro platziert werden.

Bilanzsumme gesunken

Im Geschäftsjahr 2013 wurde der ehemalige Geschäftsbereich Business Process Outsourcing (BPO) demnach in die Avaloq Sourcing eingebracht, an der die Quirin Bank nunmehr mit 49 Prozent beteiligt ist. Aufgrund der Einbringung haben sich laut Quirin Bank die Verwaltungsaufwendungen um 13 Prozent auf 35,8 Millionen Euro reduziert. Gleichzeitig sei das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit durch die Einbringung des BPO in das neue Joint Venture um rund sieben Prozent gesunken, so dass nach Steuern insgesamt ein Jahresüberschuss von 1,6 Millionen Euro erwirtschaftet wurde.

Die neue Joint-Venture-Gesellschaft Avaloq Sourcing (Deutschland) ist auf die Entwicklung technischer Infrastrukturen sowie die Bereitstellung kompletter Bankensysteme zur Erbringung von Bankdienstleistungen spezialisiert. Für die Quirin Bank stehe neben der Sicherung von Kostenstabilität und Leistungsfähigkeit der Prozesse für den eigenen Bankbetrieb die Teilhabe am Wachstumsmarkt für Outsourcing-Dienstleistungen im Vordergrund ihrer Beteiligung, heißt es in der Unternehmensmitteilung.

Die Bilanzsumme der Quirin Bank ist mit 511 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr gesunken (2012: 546 Millionen Euro). Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss um rund zwei Millionen Euro auf 38 Millionen Euro erhöht. Damit verfügt die Quirin Bank über eine Kernkapitalquote von 19,5 Prozent. Zum Jahresende 2013 waren 190 Mitarbeiter (2012: 248 Mitarbeiter) bei der Honorarberaterbank beschäftigt. (jb)

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will nach einer absehbaren Gewinndelle 2017 im kommenden Jahr wieder höher hinaus. “Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern”, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag und verwies auf die absehbar hohen Schäden durch Wirbelstürme und Erdbeben.

mehr ...

Immobilien

Anstieg der Immobilienpreise im Norden und Osten verlangsamt

Die Wohnimmobilienpreise steigen weiter. In einigen Märkten zeichnet sich aber bereits ab, dass die Geschwindigkeit, mit der die Preise wachsen, abnimmt. Der Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise Region Nord/Ost hat die Wohnimmobilienmärkte in Dresden, Hamburg, Hannover und Berlin untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

LSE-Chef Xavier Rolet verlässt Londoner Börse

Die London Stock Exchange (LSE) verliert Ende 2018 ihren Vorstandsvorsitzenden Xavier Rolet. Der Franzose wollte das Unternehmen bereits nach der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Börse verlassen. Rolet schaffte es, den Wert der LSE während seiner Amtszeit zu vervielfachen.

mehr ...

Berater

Company Builder “Finconomy” startet in München

Finconomy ist ein Company Builder für Fin- und Insurtechs, der sich auf B2B-Geschäftsmodelle konzentriert. Das neue Unternehmen hat bereits drei Fintechs gegründet, die sich am Markt etablieren konnten. Bereits Anfang 2018 soll eine weitere Neugründung erfolgen.

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI schließt Fonds 10 und bringt Nachfolger

Die ZBI Fondsmanagement AG aus Erlangen hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September mit einem beachtlichen Volumen geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...