Acht Tipps zur Nachfolgeplanung

7. Die Gunst der Stunde nutzen

Die Branche rechnet perspektivisch mit einem Überangebot an Maklerbeständen, weil sich die demografischen Entwicklungen zunehmend auswirken werden. Davon ist aktuell aber überhaupt nichts zu spüren. Im Gegenteil: Sehr viele Makler haben sich entschlossen, sich Marktanteile durch den Zukauf von Maklerbeständen zu sichern, schließlich zwingen sie die steigenden Kosten zu Wachstum.

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Ebenso drängen immer mehr professionelle Bestandsaufkäufer mit teilweise erheblichen Finanzmitteln auf den Markt. Das Ergebnis: Die Preise für gut aufgestellte Maklerunternehmen steigen zurzeit. Wer also in naher Zukunft an den Verkauf seines Unternehmens denkt, sollte die Gunst der Stunde nutzen und jetzt mit der Nachfolgeplanung und den dafür erforderlichen Optimierungsmaßnahmen beginnen.

8. Drei bis fünf Jahre vor der geplanten Nachfolge Grobplan erstellen

Für die Umsetzung einer geordneten Nachfolge sollte der Makler drei bis fünf Jahre veranschlagen – insbesondere dann, wenn er bisher wenig in die Übergabefähigkeit des Unternehmens investiert hat. Dazu gehört eine Wertermittlung des Unternehmens, um den angemessenen Aufwand für die Vorbereitung abschätzen zu können, und eine Analyse der Übergabefähigkeit des Unternehmens. Auch die Vorsorge für unerwartete Schicksalsschläge sollte beachtet werden.

Andreas W. Grimm ist Geschäftsführer der Münchener Resultate Institut für Unternehmensanalysen und Bewertungsverfahren GmbH, die Unternehmen und Unternehmer, die sich als Finanz- und Versicherungsmakler betätigen, in der Nachfolgeplanung und Nachfolgeregelung begleitet.

Foto: Resultate Institut

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