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22. Juni 2016, 14:28
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Studie: Konsumfreude der Deutschen steigt

Die Bundesbürger verzichten zugunsten des Konsums auf das Sparen. Das geht aus einer Untersuchung der Quickborner Direktbank Comdirect hervor. Bei den genutztem Anlageformen sind demnach kaum Veränderungen zu verzeichnen.

Studie: Konsumfreude der Deutschen steigt

Laut der Studie gibt die anhaltend gute Beschäftigungslage Bundesbürgern Sicherheit und befördert den Konsum.

Nach einem 12-Monatshoch von 105,7 Punkten ist der Spar- und Anlageindex im Mai auf 99,8 zurückgefallen. “Einen Rückgang hatten wir erwartet”, kommentiert Kirsten Albers, Leiterin Banking bei Comdirect. “Die anhaltend gute Beschäftigungslage gibt den Verbrauchern hierzulande Sicherheit und befördert den Konsum. Die unverändert niedrigen Zinsen tragen das Ihrige dazu bei.”

Der “Comdirect Spar- und Anlageindex” basiert auf einer repräsentativen Befragung von 1.600 Bundesbürgern, die vom Marktforschungsinstitut Toluna durchgeführt wird.

Fast ein Fünftel der Deutschen spart nicht

Auch der durchschnittliche Sparbetrag ist demnach gesunken. Im Vergleich zum Vormonat ging er um über zehn Euro auf unter 109 Euro zurück. 49 Prozent der Bundesbürger spart laut Comdirect entweder gar nicht, oder lediglich unter 50 Euro oder zwischen 50 und 100 Euro. “Signifikant ist, dass 18 Prozent der Deutschen überhaupt nicht sparen“, so Albers.

Studie: Konsumfreude der Deutschen steigt

Quelle: Comdirect

Bei den beliebtesten Spar- und Anlageformen gab es demnach gegenüber dem Vormonat keine Veränderungen. Während Bargeld den Deutschen wieder etwas attraktiver erscheine, würden Kontoanlagen etwas weniger genutzt.

Auch im Mai ist die beliebteste Anlageform das Girokonto (56 Prozent), gefolgt  von Sparbuch (52 Prozent) und Tagesgeld (37 Prozent). Aus den Rängen vier und fünf liegen Bausparvertrag (34 Prozent) und Bargeld (33 Prozent).

Den sechsten Platz teilen sich Lebensversicherungen und Altersvorsorge (jeweils 30 Prozent). Wenig beliebt bei deutschen Sparern sind Fonds (20 Prozent), Festgeld (19 Prozent) und Aktien ( 16 Prozent). (jb)

Foto: Shutterstock

 

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