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14. Oktober 2016, 14:50
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Viele Verbraucher zahlen zu viel für ihren Kredit!

„Nur was viel kostet, ist auch gut“ – dieser Ausdruck der Preisillusion mag häufig stimmen – im Bereich der Kredite ist er jedoch vollkommen falsch. Doch da auch der Finanzmarkt den Anbietern (Banken) eine ansatzweise freie Preisgestaltung erlaubt, können Zinssätze für Kredite entsprechend differieren. Nicht selten zahlen Verbraucher zu viel für ihre Darlehen. Um diese Probleme zu umgehen, gibt es im Vorfeld einfache Strategien.

Credit-score in Viele Verbraucher zahlen zu viel für ihren Kredit!

Die Kreditzinsen hängen auch von der Bonität ab, Quelle: Alexandr III – 339763340 / Shutterstock.com

Die aktuelle Lage auf den Finanzmärkten sowie die sehr niedrigen Leitzinsen der EZB sorgen aktuell für ein sehr attraktives Zinsumfeld. Banken erhalten neues Geld zu sehr günstigen Konditionen und können es theoretisch auch zu entsprechend günstigen Konditionen an Privatpersonen und Unternehmen weiterverleihen. Die Bundesbank weist aktuell mit 6,08% einen Durchschnittszinssatz aus, der über 1,5 Prozentpunkte niedriger liegt als 5 Jahre zuvor. Doch wie können Konsumenten sicher gehen, letztlich auch einen tatsächlich günstigen Kredit zu erhalten?


Niedrige Zinsen – eine Frage der Kreditwahl

Auf dem Kreditmarkt in Deutschland tummeln sich zahlreiche verschiedene Anbieter. Dazu gehören unter anderem:

  • Bekannte Filialbanken
  • Direktbanken mit reiner Online-Präsenz
  • Autobanken
  • Sparkassen
  • Volksbanken
  • Plattformen für die Vermittlung von privaten Krediten

Jeder Kreditgeber hat dabei innerhalb gewisser Grenzen die Möglichkeit, den Kreditzinssatz individuell festzulegen. Ein Blick auf die Zinscharts der FMH Vermögensberatung zeigt deshalb auch eine Zinsspanne zwischen 2,49% und 10,49% für Ratenkredite mit einer Laufzeit von 36 Monaten an. Aus diesem Grund ist es mehr als lohnend, die verschiedenen Angebote miteinander zu vergleichen und letztlich einen möglichst günstigen Kredit auszuwählen.

 

Die Betrachtung des Einzelfalls – eine Frage der Bonität

Wer sich für einen Kredit interessiert, wird dabei jedoch nicht nur zwischen den einzelnen Anbietern Unterschiede bei der Zinsgestaltung feststellen. Eine Bank vergibt mitunter nämlich einen Kredit auch an verschiedene Kunden zu unterschiedlichen Zinssätzen. Dabei geht es um die Bonität des Kunden, die gleichzeitig Aussagen zur Ausfallwahrscheinlichkeit eines Kredits zulässt.
Aus diesem Grund werden heute bei den Zinssätzen nicht selten auch Spannen angegeben. Eine Spanne von 4,39% bis 11,95% p.a. bedeutet, dass der niedrige Zinssatz nur für Kunden mit hervorragender Bonität vergeben wird. Kunden mit eher mäßiger Bonität müssen mit einem deutlich erhöhten Zinssatz Vorlieb nehmen, der letztlich sogar bis zur Maximalgrenze reichen kann. Interessenten sollten sich deshalb immer am sogenannten repräsentativen Beispiel orientieren. Dieses ist nach §6a Preisangabenverordnung (PAngV) vorgeschrieben und muss einen Zinssatz enthalten, den mindestens 2/3 aller potenziellen Kunden letztlich auch wirklich angeboten bekommen. Dies stellt also einen ersten Hinweis darauf dar, wie die Bonitätsbewertung der jeweiligen Bank ausfällt.

Seite zwei: Was tun bei schlechter Bonität?

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