Anzeige
2. November 2017, 10:46
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Comdirect: “Sehr ordentliches Ergebnis”

Die Quickborner Direktbank Comdirect ist mit der Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2017 zufrieden. Die Commerzbank-Tochter hat eigenen Angaben zufolge den Gewinn vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr steigern können. Das Ergebnisziel für 2017 von 85 Millionen Euro vor Steuern habe man “fest im Blick”.

Comdirect: Sehr ordentliches Ergebnis

Der Gewinn vor Steuern von Comdirect stieg im dritten Quartal 2017 auf 21,5 Millionen Euro.

Die Onlinebank Comdirect hat ein von Niedrigzinsen und ruhigen Finanzmärkten geprägtes Jahresviertel gemeistert. Der Gewinn vor Steuern stieg im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 21,5 Millionen Euro, wie die Commerzbank-Tochter am Donnerstag in Quickborn bei Hamburg mitteilte. Unterm Strich blieben 15,5 Millionen Euro übrig. Auf der Handelsplattform Tradegate legte der Kurs gegenüber dem Xetra-Schluss des Vortags leicht zu.

“Mit Blick auf das schwierige Marktumfeld haben wir ein sehr ordentliches Ergebnis erzielt”, erklärte Vorstandschef Arno Walter. “Das zum Halbjahr verkündete Ergebnisziel für 2017 von 85 Millionen Euro vor Steuern haben wir fest im Blick”. Das ist allerdings weniger als die Bank in den beiden Vorjahren verdient hatte.

Höhere Kosten durch Onvista-Übernahme

Der gesamten Branche machen momentan die niedrigen Zinsen und die ruhigen Finanzmärkte zu schaffen – wenn Anleger weniger handeln, entgehen den Geldhäusern Gebühren. Bei der Comdirect kommen erschwerend gestiegenen Kosten hinzu. Das Management begründete den Anstieg in den ersten neun Monaten mit den Aufwendungen für die Integration des übernommenen Finanzportals und Onlinebrokers Onvista, einer Vertriebskampagne und Aufwendungen für die strenger gewordene Regulierung.

Comdirect ist börsennotiert und gehört zu 82 Prozent der Commerzbank. Im Spätsommer war die Investmentgesellschaft Petrus Advisers bei der Onlinebank eingestiegen und hatte für Unruhe gesorgt. In einem offenen Brief an Commerzbank-Chef Martin Zielke sprach Petrus von Kostenproblemen, einer fehlenden Wachstumsstrategie und einer fragwürdigen Managementvergütung bei Comdirect. Die Commerzbank hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. (dpa-AFX)

Foto: Comdirect

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

BPK 2017: HanseMerkur legt deutlich zu

Die HanseMerkur Versicherungsgruppe hat auf ihrer diesjährigen Bilanzpressekonferenz die Unternehmenszahlen präsentiert. Vorstandsvorsitzender Eberhard Sautter zeigt sich angesichts eines schwierigen Jahres 2017 hochzufrieden mit den Ergebnissen.

mehr ...

Immobilien

Stärkster Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit Mitte 2017

Die unstete Preisentwicklung der letzten Monate bei Wohnimmobilien setzte sich auch im März fort: Ausgerechnet die Preise für Neubauhäuser, die in den letzten zwölf Monaten immer angestiegen waren, gingen im März 2018 im Vergleich zum Vormonat um 0,22 Prozent zurück. Derweil stiegen die Preise für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen mit jeweils über einem Prozent vergleichsweise deutlich.

mehr ...

Investmentfonds

Draghi lässt sich von gestiegenen Rohstoffpreisen nicht beeindrucken

Der zunehmende Inflationsdruck führt dazu, dass einige Marktteilnehmer befürchten, die Europäische Zentralbank könnte den Leitzins schneller als bisher erwartet anheben. Doch es gibt Gründe, die dafür sprechen, dass die Geldpolitik zunächst expansiv bleibt.  Gastbeitrag von Carsten Mumm, Donner & Reuschel 

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...