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12. Oktober 2017, 12:46
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Studenten sorgen kaum vor

Die Mehrheit der Studenten in Deutschland vernachlässigt die eigene finanzielle Vorsorge. Das geht aus einer Umfrage im Auftrag des Hannoveraner Finanzvertriebs Swiss Life Select hervor. Als Gründe nennen die Befragten demnach das fehlende Budget und mangelndes Finanzwissen.

Studenten sorgen kaum vor

Die Mehrheit der Studenten hierzulande vernachlässigt die finanzielle Vorsorge.

Mehr als die Hälfte der deutschen Studenten (55 Prozent) sorgen nicht finanziell für ihre Zukunft vor. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie für die die Meinungsforscher von YouGov zwischen dem 25. und 29. September 2017 311 deutsche Studierende befragt hat.

Hauptgrund für die mangelnde finanzielle Vorsorge ist demnach das Budget. So geben 75 Prozent der Befragten an, es sich derzeit (finanziell) nicht leisten zu können.

Rund ein Fünftel (21 Prozent) ist der Meinung, sich mit Finanzen zu wenig auszukennen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Für 13 Prozent der Studenten sorgen demnach bereits die Eltern vor.

Auch Absicherung von Risiken wird vernachlässigt

Unter denjenigen Studenten, die vorsorgen, ist die beliebteste Geldanlage das Sparbuch (38 Prozent), gefolgt von Tagesgeld (17 Prozent) und Bausparen (14 Prozent).

Lediglich neun Prozent beziehungsweise sieben investieren in Aktien oder Investmentfonds. Nicht einmal jeder zehnte Student besitzt eine Lebens- oder Rentenversicherung.

“Das ist ein erschreckendes Ergebnis, denn je eher man mit der Vorsorge beginnt, desto mehr Geld kommt über den Zinseszinseffekt zusammen. Schon kleine Summen reichen erstmal aus, die später an den wachsenden Geldbeutel angepasst werden können”, sagt Dr. Günther Blaich, Geschäftsführer von Swiss Life Select.

Auch bei der Absicherung von Risiken seien die Studenten “eher blauäugig”. So verfügen lediglich 69 Prozent der Befragten über eine Krankenversicherung, 52 Prozent besitzen eine private Haftpflichtversicherung und nur 13 Prozent haben eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. (jb)

Foto: Shutterstock

 

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