4. Juli 2017, 08:21
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Die besten Verkäufer finden in fünf Schritten

Gute Verkäufer sind Raritäten. Um sie für das eigene Unternehmen zu gewinnen, müssen herkömmliche Recruiting-Pfade verlassen werden. Personaler sollten selbst zu aktiven Verkäufern einer Position werden und Kandidaten umwerben. Hierbei gelten fünf wichtige Grundsätze.

Gastbeitrag von André May, Autor und Recruitingexperte

May-beste-verkaeufer in Die besten Verkäufer finden in fünf Schritten

“Wenn Sie die besten Verkäufer für Ihr Unternehmen finden wollen, sollten Sie und Ihre Personalverantwortlichen umdenken.”

Sie brauchen eine neue Recruiting-Strategie. “Personaler”, “HRler” oder “Recruiter” müssen in der heutigen Zeit selbst zu aktiven Verkäufern einer Position werden und Kandidaten umwerben, wenn sie nachhaltig erfolgreich neue Top-Verkäufer finden möchten.

Wie genau? Im Folgenden möchte ich die fünf wichtigsten Bausteine mit Ihnen teilen, die ich in den letzten zehn Jahren und in über 1.200 Kandidatengesprächen herauskristallisiert habe.

1. Setzen Sie auf aktives Verkaufen, statt nur passive Ausschreibungen.
Gute Verkäufer suchen selten aktiv auf Jobbörsen. Sie werden gesucht und bekommen regelmäßig neue Jobangebote von Headhuntern oder Personalverantwortlichen. Wenn Sie sich nur auf passive Recruiting-Instrumente verlassen, übersehen Sie viel Potenzial. Zum Beispiel die Direktansprache. Egal ob über soziale Medien, Business-Netzwerke oder andere Umwege: Sprechen Sie Kandidaten an, die bereits nachweislich herausragende Leistungen in einem anderen Unternehmen bewiesen haben. Wenn Sie diese Top-Verkäufer von sich und Ihrem Unternehmen überzeugen können, nehmen Sie Ihren Recruiting-Erfolg selbst in die Hand und steigern Ihre Chancen.

2. Denken Sie in Trichtern, statt in Kanälen.
Trichterdenken bedeutet, dass Sie die verschiedenen Phasen des Bewerbungsprozesses separat betrachten: Ansprache, Bewerbung, Telefoninterview, Erstgespräch, gegebenenfalls ein Zweit- oder Drittgespräch und dann die Einstellung. Wer in Trichtern denkt, versteht, dass nicht alle Kandidaten alle Schritte durchlaufen. Aus den unterschiedlichsten Gründen: Vielleicht ist ein Bewerber nicht geeignet für die Position, vielleicht entscheidet er sich um, vielleicht stimmt die menschliche Seite nicht. Es ist möglich, dass Sie 50 oder 100 Bewerbungen sichten müssen, bevor Sie am Ende einen Top-Verkäufer für sich gewinnen. Mit dieser Einstellung gehen Sie ganz anders bei Ihrer Suche nach Mitarbeitern vor. Sie sind motivierter, legen mehr Energie an den Tag und haben am Ende bessere Ergebnisse, weil Sie aus einem großen Bewerberpool auswählen können.
Wenn Sie Ihren Trichter gut gefüllt halten, haben Sie auch immer eine Handvoll Top-Kandidaten in Reserve, die bei Bedarf schnell neue Stellen besetzen können. Für Ihr Unternehmen bedeutet das mehr Flexibilität und Sicherheit.

Seite zwei: Dranbleiben und nicht aufgeben

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