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23. Juli 2018, 13:02
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Achtung, Datenflut! KI in der Finanzdienstleistung

Schneller, höher, weiter. Die Digitalisierung lässt die Uhren merklich schneller ticken. E-Mails umkreisen in wenigen Sekunden den Erdball. Social-Media-Postings erreichen tausende von Menschen – und das zeitgleich.

Die Limbeck-Kolumne

Achtung, Datenflut! KI in der Finanzdienstleistung

Martin Limbeck: “Statt Optimismus und Abenteuerlust hat sich vielerorts allerdings die große Depression breitgemacht.”

Hinzu kommen noch unzählige Anrufe, Sprachnachrichten und Messages von Kontaktformularen. Es gibt Tage, an denen ich die Erfindung des Smartphones verfluche, kein Scherz. Denn die Kommunikationskanäle haben nicht nur zugenommen – sie verlangen auch nach immer schnelleren Reaktionen.

Erinnern Sie sich noch an die “gute alte Zeit“? Da konnten Sie sich nach einem persönlichen Beratungsgespräch erst mal noch eine Woche Zeit nehmen, bevor Sie ein Angebot über eine maßgeschneiderte Altersvorsorge erstellt und per Post rausgeschickt haben.

Zurücklehnen ist heute nicht mehr. Der Kunde erwartet eine Antwort. Und zwar sofort. Bleiben Sie stumm, geht er einfach weiter zum nächsten Anbieter. Die gibt es wie Sand am Meer, das Netz ist voll davon.

Digitalisierung ist Fluch und Segen

Mit anderen Worten: Wer sich nicht sputet, hat schon verloren. Ich weiß heute noch, dass ich ganz schön schockiert war, als mich jemand per persönlicher Nachricht direkt als “arroganter Sack“ bezeichnet hat – weil ich mich nicht innerhalb von 12 Stunden zurückgemeldet hatte.

Die Digitalisierung ist Fluch und Segen zugleich. Egal, wie viel Sie lamentieren – sie wird nicht wieder weggehen. Daher nützt es auch nichts, den Kopf in den Sand zu stecken.

Jede Herausforderung ist eine Chance, die es zu meistern gilt. Und in der Digitalisierung steckt enorm viel Potenzial, das nur darauf wartet, von Ihnen entdeckt zu werden. Also nichts wie ran!

Nur 44 Prozent der Banken haben eine digitale Strategie

Zugegeben, mit Entdeckergeist und Innovation ist das in der Finanzdienstleistung so eine Sache. Das belegt auch der Digital Banking Survey der GFT aus dem Jahr 2017. Die Studie zeigt, dass ganze zwei Drittel der befragten deutschen Bank noch an einer digitalen Strategie arbeiten.

Klar, die Digitalisierung ist auch ziemlich plötzlich über uns hereingebrochen. Immerhin 44 Prozent haben eine Strategie – umgesetzt wurde diese jedoch noch nicht.

Was meint eigentlich “Digitale Strategie“ in Bezug auf Banken? Im Vordergrund stehen dabei natürlich Banking Plattformen, auf denen das komplette Geschäft digital und online abgewickelt werden kann.

Seite zwei: Finanzberatung der Zukunft

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