Landgericht weist Klage gegen P&R-Vermittler ab

Nach den Insolvenzen stellte sich heraus, dass ein großer Teil der an die Anleger verkauften Container überhaupt nicht vorhanden war. Der Fehlbestand summiert sich auf eine Million Phantom-Container, die entweder nie angeschafft oder bereits verkauft wurden, wohl um Lücken zu stopfen und die Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Anlegern aufrecht zu erhalten.

Der Gründer der P&R Unternehmensgruppe wurde im September verhaftet. Zu den ersten Gläubigerversammlungen kamen im Oktober über 4.500 Anleger in die Münchner Olympiahalle.

Zuletzt hatten die Insolvenzverwalter mitgeteilt, sich den direkten Zugriff auf die nicht insolvente Schweizer P&R-Gesellschaft gesichert zu haben, über die alle Container-Geschäfte liefen und laufen. Damit steigen die Chancen für betroffene Anleger, dass sie zumindest einen Teil ihres Investments zurückerhalten. (sl)

Foto: Shutterstock

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