5. November 2018, 16:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Von Beziehungsbilanzen und anderen Karriereboostern

Zugeständnisse zu machen ist wichtig, im Privaten wie im Beruflichen. Doch was, wenn das Konto real oder gefühlt in die roten Zahlen kommt? Die Ausgaben nicht mehr mit den Einnahmen übereinstimmen?

Frauen nehmen dieses Ungleichgewicht auf dem Beziehungskonto meist erst wahr, wenn der Bankautomat die “EC-Karte einbehält”.

Dabei wäre es ein Einfaches gewesen, für Ausgleich zu sorgen – doch dazu muss frau den Partner natürlich wissen lassen, was ihr selbst wirklich wichtig ist.

Den Partner als Unterstützer gewinnen

Wohin soll der berufliche Weg führen, welche Zugeständnisse macht wer und wann, wo lassen sich gute Kompromisse finden? Der Partner kann es nicht wissen, solange frau sich nicht für sich selbst stark macht.

Genau wie im Unternehmen darf und kann man und frau nicht davon ausgehen, dass allein die eigene Existenz und gute Leistung es schon richten wird – dafür ist die Konkurrenz zu groß – zuhause und im Job.

In der Partnerschaft über das virtuelle Beziehungskonto zu sprechen lohnt sich also – mehr noch, es ist Pflicht. Denn wenn es gelingt, den Partner als Unterstützer zu gewinnen, ist das die halbe Karrieremiete.

Dann gelingt es auch, das nächste Beziehungsbrett zu bohren und den eigenen Chef in Sachen Karriere von sich zu überzeugen.

Christina Kock, Jahrgang 1959, gehört zu den führenden Karriere- und Outplacement-Beratern in Deutschland. Ihre vielseitige und individuelle Beratung für Führungskräfte bei beruflichen Veränderungen reicht von systematischer Selbstreflektion aus Performance-Perspektive, Neupositionierung über Karriereentwicklung und Outplacement bis zur Königsklasse “Inverses Headhunting”. Ihre eigene Laufbahn hat sie bis auf die Vorstandsebene in der Finanzindustrie geführt. Das macht sie für ihre Kunden zu einer versierten Sparringspartnerin auf Augenhöhe. Sie weiß, was Menschen antreibt, erarbeitet methodisch die richtige Positionierung ihrer Kunden und entwickelt mit ihnen neue Perspektiven. 2011 gründete sie ihr Beratungsunternehmen DOM CONSULTING®. Führungskräfte aus allen Branchen, Funktionen und Hierarchieebenen vertrauen sich ihr heute an. www.dom-consulting.com

Fotos: Christina Kock, Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Coaching für Finanzberater:

Verkaufen nach Farben: Die Biostruktur-Analyse

Leadmanagement: Sales und Marketing müssen kooperieren

Erfolgreich digital: Wie Finanzprofis die Weichen auf Zukunft stellen

Weiter lesen: 1 2 3 4

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nachfolgeplanung: Die Hoffnung ruht zu Unrecht auf dem Mitbewerber

Ein Drittel der Maklerbetriebe ist im Hinblick auf die eigene Altersversorgung auf den Verkauf des Betriebes angewiesen. Dessen ungeachtet haben 48 Prozent der Befragten noch keine Nachfolgeregelung geplant oder getroffen. Dies ist zentrales Ergebnis einer Studie zum Thema Unternehmensnachfolge in Maklerbetrieben, die die Versicherungsforen Leipzig gemeinsam mit den Maklerforen Leipzig und der Berufsakademie Dresden durchgeführt haben.

mehr ...

Immobilien

Warum der Mietendeckel Mietern nicht hilft

Der Berliner Senat will den sogenannten Mietendeckel einführen, die Bestandsmieten also für fünf Jahre einfrieren. Es soll eine Antwort auf die kräftigen Mietpreissteigerungen der vergangenen Jahre sein, die vielen Berlinern zu schaffen machen – 84 % der Berliner Haushalte leben zur Miete. Ein Kommentar von Nedeljko Prodanovic, Geschäftsführer Stonehedge, zum Mietdeckel

mehr ...

Investmentfonds

Doppelschlag von Fed und EZB

Auf der Pressekonferenz der US-Notenbank am vergangenen Mittwoch war die Ansage von Jerome Powell eindeutig: Sollte der Handelskrieg weiter schwelen und somit auch das Erreichen des Inflationsziels gefährden, stehe die Fed Gewehr bei Fuß, um die Zinsen erstmals seit 2008 zu senken. Noch deutlicher war die Kunde, welche die sogenannten Dots verbreiteten. Ein Kommentar von Felix Herrmann, Kapitalmarktstratege bei Blackrock.

mehr ...

Berater

Banken schöpfen digitales Potential nicht aus

Capco, Management- und Technologieberatung mit Fokus auf die Finanzdienstleistungsbranche, veröffentlicht eine neue Studie zum Stand der Digitalisierung im Kreditgeschäft von Banken. Befragt wurden Kunden und Führungskräfte von mehr als 100 Kreditinstituten zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen über den Stand der Digitalisierung im Kreditgeschäft. Das Zeugnis für die Banken fällt dabei ernüchternd aus.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: Sehr positive Resonanz der Gläubiger auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter

Die Gläubiger in den Insolvenzverfahren der deutschen P&R Gesellschaften haben sehr positiv auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter reagiert. Bislang haben schon über 95 Prozent der Gläubiger bzw. deren anwaltliche Vertreter ihre Zustimmung zum Vergleich über die Forderungsfeststellung erklärt. Insgesamt wurden in den vier Insolvenzverfahren über 80.000 Schreiben an rund 54.000 Gläubiger verschickt.

mehr ...

Recht

Versicherungspolicen: Wo es Steuern zurückgibt

In diesem Jahr verlängert sich erstmalig die Frist zur Abgabe der Steuererklärung auf den 31. Juli. Besonders Steuererklärungs-Muffel wird die zwei-monatige Fristverlängerung freuen. Dabei kann man mit den richtigen Tipps und Kniffen durchaus eine ganze Menge der gezahlten Steuern wiederbekommen. Dies gilt auch für die abgeschlossenen Versicherungspolicen.

mehr ...